VfB-Coach fest im Sattel

"Ein sehr gutes Zeichen" - Löw lobt Festhalten an Matarazzo

Joachim Löw freute sich über den Klassenerhalt des VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.
Joachim Löw freute sich über den Klassenerhalt des VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.

Der VfB Stuttgart hat sich trotz aller Widerstände nicht von Pellegrino Matarazzo getrennt. Das Vertrauen zahlte sich angesichts des Klassenerhalts aus - und war laut Löw die goldrichtige Entscheidung. 

Sven Mislintat hat Wort gehalten. Im Juli 2021 verkündete der Sportdirektor des VfB Stuttgart, Pellegrino Matarazzo werde selbst beim Abstieg in die 2. Bundesliga auf der Trainerbank der Mercedes-Benz Arena sitzen. Bis zur 90. Minute im finalen Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln war dieses Szenario nicht ausgeschlossen, dann allerdings erzielte Wataru Endo den 2:1-Siegtreffer, der gleichbedeutend mit dem direkten Klassenerhalt war.

Löw: Vertrauen in Matarazzo "ein sehr gutes Zeichen"

Matarazzo ist noch bis 2024 an den VfB gebunden, ein Rücktritt war für ihn trotz der komplizierten Saison keine Option (fussball.news berichtete). Verein und Trainer stehen für eine neue Kontinuität, die im Schwabenland Einzug erhalten hat. Joachim Löw wertet diese Entwicklung positiv: "Dass der VfB am Trainer festgehalten hat, ist für mich ein sehr gutes Zeichen gewesen", wird der ehemalige Bundestrainer von den Stuttgarter Nachrichten zitiert. 

"Er hat sehr viel Qualität"

"Wenn ich zuletzt beim VfB zu Gast war, habe ich immer gespürt, dass die Verantwortlichen dem Trainer absolut vertrauen. Das fand ich gut, das war wichtig. Das hat der Trainer sicherlich gespürt, sonst hätte er diese Leistung am Ende nicht abrufen können", so Löw, der selbst von Matarazzo überzeugt ist: "Er macht auf mich immer einen ruhigen, besonnenen und klaren Eindruck. Er hat sehr viel Qualität." Von dieser Qualität könnte Stuttgart auch in der kommenden Saison profitieren. 

Florian Bajus  
22.05.2022