SGE-Verteidiger

Ehrlicher Toure: "Ich muss meine Konzentration steigern"

Eintracht-Verteidiger Almamy Toure weiß um die Schwächen im eigenen Spiel. Foto: Imago

Zuletzt spielte sich Almamy Toure auf der rechten Seite bei Eintracht Frankfurt fest. Mit zwei starken Partien bei Hertha BSC und gegen die TSG Hoffenheim setzte er den Maßstab. Doch der Franzose selbst sieht noch viel Luft nach oben. 

Es sind erfrischend ehrliche Worte, die Almamy Toure im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wählt und die von einer großen Portion Selbstkritik zeugen: "Ich muss konstanter werden und meine Konzentration steigern. Mir unterlaufen noch zu viele Fehler." Der 24-Jährige hat bislang zuweilen das Image des "Bruder Leichtfußes". Eines, das er möglichst schnell loswerden möchte: "Ich arbeite hart daran, die Fehler abzustellen."

Toure liebt die Offensive

Das Potential des ehemaligen U21-Nationalspielers ist unbestritten. Eigentlich bringt Toure so ziemlich alles mit, was ein Spieler auf der rechten Außenbahn benötigt. Er selbst sagt auch: "Ich denke, dass ich die nötige Physis dafür mitbringe. Dank meiner Gene verfüge ich über eine gute Grundschnelligkeit. Ich kann ja auch ganz gute Flanken schlagen." Und in der Jugend hat der ehemalige Monegasse ohnehin eher offensiv gespielt. "Da habe ich schon mal eine Schnute gezogen, wenn der Trainer mich wieder nur mit defensiven Aufgaben betraut hat." 

Harter Konkurrenzkampf

In Frankfurt will Toure die nächsten Schritt gehen. Über Konzentration und Konstanz: "Wenn ich diese beiden Aspekte in Zukunft unter einen Hut bringe, hätte ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gemacht. Ich weiß, dass es noch ein langer Weg ist." In dem Kontext gibt es auch die Überlegung einen Mentaltrainer hinzuziehen. "Ich darf nicht lockerlassen. Ich muss dranbleiben", gibt sich der Rechtsfuß entschlossen. Denn eines ist für den Defensivspieler klar: "Der Kampf um einen Platz in der Mannschaft ist härter denn je!" Gerade für Toure, der mit Danny da Costa und Timothy Chandler gleich zwei Konkurrenten im Nacken hat.

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Benjamin Heinrich  
11.10.2020