Trotz Impf-Wirbel

Effenberg traut Kimmich nach wie vor Rolle als DFB-Kapitän zu

Kimmich steht seit 2015 beim FC Bayern unter Vertrag.
Kimmich steht seit 2015 beim FC Bayern unter Vertrag. Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Mittelfeldspieler Joshua Kimmich sorgte zum Jahresende 2021 für viel Wirbel um seine Person. Grund: Eine Impf-Debatte, die der 26-Jährige anstieß, in dem er verkündete, noch ungeimpft gegen das Coronavirus zu sein. Nach seiner Corona-Erkrankung steht der Leistungsträger des FC Bayern nun vor dem Comeback. Ex-Bayern-Star Stefan Effenberg hat hohe Erwartungen.

Stefan Effenberg traut Joshua Kimmich in seiner Karriere beim FC Bayern und in der deutsche Nationalmannschaft noch Großes zu. "Jeder Mensch begeht Fehler. Aber die müssen auch verziehen werden. Ich bin mir sicher: Joshua Kimmich kann nach wie vor Kapitän der deutschen Nationalmannschaft werden", sagte Effenberg dem Mannheimer Morgen (zitiert via sport.de).

Impf-Debatte? "Das hatte er doch selbst zu verantworten"

"Er", so Effenberg über Kimmich, "muss einfach nur die Leistung bringen und die Führungsqualitäten zeigen, die wir von ihm kennen. Dann qualifiziert er sich automatisch für dieses Amt". Zur Impft-Debatte meinte der Champions-League-Sieger von 2001 indes: "Joshua Kimmich hat sich mit seiner anfänglichen Skepsis gegenüber einer Corona-Impfung erst einmal keinen Gefallen getan. Ich kann auch nichts damit anfangen, dass anschließend gesagt wurde, die ganze Impfdebatte in Deutschland werde auf seinem Rücken ausgetragen. Das hatte er doch selbst zu verantworten."

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Adrian Kuehnel  
07.01.2022