Experte äußert Meinung

Effenberg: "Muss sagen, dass mich Werder Bremen verwirrt"

Schaaf ersetzt bei Werder Bremen Kohfeldt.
Schaaf ersetzt bei Werder Bremen Kohfeldt. Foto: Imago

Werder Bremen hat nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg die Reißleine gezogen und sich von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Nach der Übernahme durch Thomas Schaaf äußert Ex-Bundesliga-Profi Stefan Effenberg seine Meinung zum Trainerwechsel.

In der Bundesliga rangiert Werder Bremen einen Spieltag vor Schluss auf dem Relegationsplatz. Um gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr) die Wende herbeizuführen, haben die Hanseaten Thomas Schaaf zum Cheftrainer beordert und dafür Florian Kohfeldt entlassen. Stefan Effenberg meint in einer Kolumne für Sport1: "Ganz klar, es handelt sich um einen letzten Impuls."

Effenberg von Werder "irritiert"

Der 52-jährige Experte hätte sich "eher gewünscht, dass Thomas Schaaf so eng bei Kohfeldt ist, dass sie das zusammen durchstehen. Sie haben sich anders entschieden und das müssen die Verantwortlichen jetzt auch verantworten". Effenberg betont: "Ich muss sagen, dass mich Werder Bremen verwirrt. Im letzten Jahr war der Klub in derselben Situation und hat an Kohfeldt festgehalten. Dann haben sie es in der Relegation gepackt und sind gut in die neue Saison gekommen. Jetzt entscheiden sie sich gegen Kohfeldt." Der Trainerwechsel, so der Ex-Profi, "irritiert mich". Von daher hält er fest: "Klar musst du in den Kopf der Spieler, die Spieler sind aber in der Pflicht - und niemand anders. Von diesen bin ich seit Wochen enttäuscht."

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Adrian Kuehnel  
17.05.2021