Sturmalternative

Effenberg: Icardi oder Mandzukic könnten BVB "sofort helfen"

Icardi spielt seit 2019 für Paris Saint-Germain.
Icardi spielt seit 2019 für Paris Saint-Germain. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Geht es nach Ex-Nationalspieler Steffan Effenberg, sollte Borussia Dortmund im Winter tätig werden und auf dem Transfermarkt einen neuen Angreifer verpflichten. Mit Mauro Icardi von Paris Saint-Germain oder Divock Origi vom FC Liverpool fallen dem 52-Jährigen zwei konkrete Kandidaten ein. Auch Mario Mandzukic, der früher für den FC Bayern spielte, wäre eine Option.

Stefan Effenberg kritisiert den BVB für seine Personalplanung auf der Stürmerposition. Zuletzt habe sich ganz eindeutig gezeigt, wie abhängig Dortmund von Erling Haaland sei. "Dabei ist es nicht nur seine Torgefahr, die fehlt, sondern vielmehr seine Präsenz, sein Ehrgeiz und sein Selbstbewusstsein", schrieb der Ex-Profi in einer Kolumne für t-online. Dass die Schwarzgelben im Sturm nur Moukoko als Ersatz eingeplant haben, kann Effenberg nicht nachvollziehen. "Ein 16-Jähriger als Backup für einen 20-Jährigen? Das ist fatal und geht gar nicht", meinte der frühere Profi des FC Bayern.

"Haben ihre Fähigkeiten längst unter Beweis gestellt"

Effenberg habe Borussia Dortmund bereits vor Monaten vorgeschlagen, "dass sie einen Stürmer wie Mario Mandzukic verpflichten sollten. Der wäre übrigens immer noch zu haben und ist seit einem halben Jahr vereinslos. Selbst wenn er nicht richtig fit sein sollte, würde er für 20 oder 30 Minuten weiterhelfen." Andere Optionen seien laut ihm: Divock Origi vom FC Liverpool oder Mauro Icardi von Paris Saint-Germain. Die kommen dort in dieser Saison bisher nicht zum Zug, saßen schon mehrfach nur auf der Tribüne, haben aber ihre Fähigkeiten längst unter Beweis gestellt und würden womöglich sofort helfen." Ob der BVB etwas auf dem Transfermarkt plant? Darüber kann bislang nur spekuliert werden.

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Adrian Kuehnel  
17.12.2020