Nach Vorfällen in Paris

Eberls flammender Anti-Rassismus-Appell: "Im Herzen alle rot"

Beim Thema Rassismus versteht Gladbachs Max Eberl keinen Spaß. Foto: Imago

Die Rassismus-Vorfall in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul ist auch einen Tag später noch das große Thema. Auch Borussia Mönchengladbach in Form von Sportchef Max Eberl positionierte sich deutlich.

Beim Duell in der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir Istanbul wurde ein Co-Trainer der Türken vom vierten Offiziellen aus Rumänien rassistisch beleidigt. Anschließend gingen beide Teams vom Platz und das Spiel wurde abgebrochen. "Ein gutes, ein starkes Zeichen. Davon brauchen wir mehr", forderte Max Eberl, Sportchef von Borussia Mönchengladbach, vor der Königsklassen-Partie seiner Mannschaft bei Real Madrid auf Sky.

"Wir leben das Thema jeden Tag"

Bei Gladbach ist der Kampf gegen Rassismus allgegenwärtig, steht ganz oben auf der Agenda: "Wir leben das Thema jeden Tag. Vielfältigkeit, gegen Rassismus zu sein, ist das, was wir tagtäglich leben. Unsere Mannschaft verkörpert die Vielfältigkeit mit vielen bunten Gesichtern. Der Fußball lebt davon." Für Eberl sind ohnehin alle Menschen gleich: "Im Herzen sind wir alle rot, wir haben alle das selbe Blut." Deshalb hat auch in Gladbach Rassismus keinen Platz.

Profile picture for user Benjamin Heinrich
Benjamin Heinrich  
09.12.2020