Trotz 12. Niederlage gegen den BVB

Eberl: "Wir sagen nicht umsonst, wir können jeden Gegner schlagen"

Für Eberl und Co. bleibt der BVB ein schweres Hindernis. Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
Für Eberl und Co. bleibt der BVB ein schweres Hindernis. Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund bleibt der Angstgegner von Borussia Mönchengladbach. Am Samstagabend setzte es die zwölfte Pflichtspielniederlage am Stück im Duell der beiden Klubs für die Fohlen. Max Eberl spricht trotzdem von den großen Ambitionen der Elf vom Niederrhein.

"Es sind diese Mannschaften, die vorneweg sind. Wir reden bei Dortmund über 500 Millionen Umsatz, bei Bayern über 700 Millionen. Wir haben 200 Millionen", so der Sportdirektor beim TV-Sender Sport1. Es gehe für Gladbach darum, sich sukzessive in höhere Sphären zu bewegen. Zwischenzeitlich will das Team immer unangenehm sein für die Großen der Branche. "Wir sagen nicht umsonst: Wir können jeden Gegner schlagen. Das ist die Motivation, die wir in jedem Spiel haben", so Eberl.

"Heute ärgern wir uns"

Deshalb ärgere sich Gladbach auch nach dem zu deutlichen 0:3 beim BVB, der zwar insgesamt die bessere Mannschaft stellte, nicht aber um drei Treffer stärker war. "Früher bist du aus Dortmund weggefahren und hast gesagt, wir haben uns eh nicht viel ausgerechnet. Heute ärgern wir uns, weil irgendwann müssen wir doch reif sein, auch in Dortmund zu gewinnen", so Eberl. Der Ex-Profi sieht Borussia Mönchengladbach dabei im Spannungsfeld von Ambition und Realität. Denn de facto müsse in den Aufeinandertreffen mit dem BVB oder Bayern "sehr viel passen", damit die Fohlen siegreich vom Platz gehen.

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Lars Pollmann  
20.09.2020