Gladbach vor Mammutaufgabe

Eberl: "Wir möchten gegen die Großmächte anstinken"

Eberl geht frohen Mutes in die neue Saison. Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images
Eberl geht frohen Mutes in die neue Saison. Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Borussia Mönchengladbach eröffnet am Samstag im DFB-Pokal die Saison gegen den FC Oberneuland. Den Fohlen steht eine harte Spielzeit bevor, die sie sich mit der Rückkehr in die Champions League verdient haben. Max Eberl bleibt ambitioniert.

"Ich beschreibe uns ja immer als gallisches Dorf gegenüber diesen Großmächten, wie Bayern, Dortmund, Leipzig oder Leverkusen", so der Sportdirektor gegenüber dem TV-Sender Sport1. Innerhalb dieser Gruppe an Konkurrenten sei Gladbach der kleinste Verein. "Dementsprechend möchten wir gegen diese Großmächte anstinken. Wir wollen sie ärgern und da oben eine Rolle spielen", so Eberl.

Drei klare Vorzüge von Gladbach

Konkret geht es darum, erneut in den internationalen Wettbewerb einzuziehen. Vorzugsweise natürlich in die Königsklasse, um die es aber ein Hauen und Stechen geben dürfte. "Wir haben in der letzten Saison Platz 4 erreicht, wir haben keinen Top-Spieler verloren und haben einen Top-Trainer", zählt Eberl die Vorzüge von Gladbach auf. Gleichzeitig sieht er aber inklusive der Fohlen neun Anwärter auf die vorderen Plätze.

"Es wird eine Mammutaufgabe"

Der enge Spielkalender könnte da einen negativen Ausschlag geben. "Wir haben einen Monat weniger zur Verfügung für das gleiche Programm. Es wird schon eine Mammutaufgabe werden, der wir uns einfach stellen müssen", so Eberl. Mut macht ihm, dass die Mannschaft wunschgemäß gestaltet werden konnte. Die Abgänge taten nicht sonderlich weh, die Neuzugänge Valentino Lazaro und Hannes Wolf haben "unseren Kader nochmal ein Stück weit verbessern" können.

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Lars Pollmann  
09.09.2020