Wechsel zu Leipzig

Eberl-Trennung: Das sagt Hans Meyer

Eberl legt offiziell Mitte Dezember bei RB Leipzig los. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Eberl legt offiziell Mitte Dezember bei RB Leipzig los. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Borussia Mönchengladbachs Präsidiumsmitglied Hans Meyer bedauert, wie die Trennung von Sportdirektor Max Eberl ablief. Dass der langjährige Fohlen-Manager bald bei RB Leipzig loslegt, erachtet Meyer als nicht negativ.

Im Januar verkündete Max Eberl, sich eine Auszeit bei Borussia Mönchengladbach zu nehmen. Der 49-Jährige versicherte, erschöpft zu sein und vorerst Zeit für sich haben zu wollen. Weil er nun bei RB Leipzig als neuer Sportboss anfängt, gab es seitens der Gladbacher reichlich Gegenwind. Die Fans warfen ihm vor, bei seiner Abschiedspressekonferenz vorgespielte Emotionen vermittelt haben. Der Welt am Sonntag sagte Eberl daraufhin: "Die darin (in dem offenen Brief; Anm. d. Red.) geäußerte Enttäuschung darüber, dass ich zu RB gehe, verstehe ich. Aber nicht, dass mir Lügen und Theaterspiel vorgeworfen wird – und dass der Klub so etwas nicht umgehend zurückweist. Im Verein wissen sie, wie es mir gegangen ist und wie oft ich in Gesprächen geweint und gesagt habe, dass ich nicht mehr kann."

"Ich war sehr froh, dass Max sagte, es gehe für ihn weiter"

Hans Meyer hat eine klare Haltung zu Eberl. Dem kicker erklärte er anlässlich seines 80. Geburtstag: "Die Art der Trennung und die Missverständnisse passten nicht zu dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Sein Name bleibt unzertrennlich mit der bewundernswerten Entwicklung unserer Borussia im letzten Jahrzehnt verbunden." Und so freut es Meyer, dass Eberl nach seiner Auszeit eine neue Aufgabe bei RB Leipzig annimmt. "Ich war sehr froh, dass Max sagte, es gehe für ihn weiter. Hinter seiner Leistung stand harte Arbeit, aber er hatte auch gute Bedingungen in und für sein Team. Dieser Verein und Max Eberl waren ungewöhnlich lange eine sehr gute, leistungsfähige und leistungsbereite Einheit", so Meyer.

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Adrian Kuehnel  
03.11.2022