Gladbach-Kader ungewiss

Eberl: "Der Transfermarkt wird diesen Sommer erst spät ins Rollen kommen"

Das Handy wird Fohlen-Sportboss Max Eberl diesen Sommer noch lange begleiten.
Das Handy wird Fohlen-Sportboss Max Eberl diesen Sommer noch lange begleiten. (Foto: imago)

Die anhaltende Corona-Krise stellt die Kaderplanungen der Fußball-Vereine auf den Kopf. Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, glaubt, dass Transfer- und Vertragsentscheidungen in diesem Sommer erst spät getroffen werden - so auch bei den Fohlen.

Wer geht? Wer bleibt? Mit welchem Spieler wird vorzeitig der Vertrag verlängert? Fragen, die Eberl zum jetzigen Zeitpunkt für das anstehenden Transferfenster nicht beantworten kann. "Ich glaube generell, dass der ganze Transfermarkt sehr, sehr spät ins Rollen kommen wird", prophezeite der 47-Jährige vier Spieltage vor Saisonschluss. Demnach müssen alle Vereine erst einmal kalkulieren, mit welchen Einnahmen in der nächsten Saison zu rechnen ist. Auch eine Zuschauerrückkehr ist mit Beginn der neuen Saison nicht sicher. "Momentan gibt es sehr viele Unwägbarkeiten, die es zu berücksichtigen gilt. Das ist keine normale Zeit, kein normaler Sommer."

Was passiert mit Ginter und Zakaria?

Auch bei Borussia Mönchengladbach ist noch nicht sicher, wer nächste Saison alles zum Kader der Fohlen gehören wird. Als Beispiel nannte Eberl die Spieler Ibrahima Traore und Valentino Lazaro, deren Zukunft in Gladbach wegen auslaufendem Vertrag oder endender Leihe unsicher ist. Die beiden Stammspieler Matthias Ginter und Denis Zakaria haben zwar noch einen gültigen Kontrakt bis 2022, doch auch hier stellt sich die Frage: Verkaufen oder verlängern? "Das sind alles Themen, die wir in den nächsten Tagen und Wochen zu besprechen haben", erklärte Eberl. Allerdings werde der Sportdirektor dafür noch "Zeit benötigen".

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Tom Jacob  
23.04.2021