9,5 Mio. für Achtelfinal-Einzug

Eberl: So setzen wir die zusätzlichen CL-Millionen ein

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl (l.) und Geschäftsführer Stephan Schippers freuen sich über die Mehreinnahmen aus der Champions League, so wie hier 2016.
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl (l.) und Geschäftsführer Stephan Schippers freuen sich über die Mehreinnahmen aus der Champions League, so wie hier 2016. (Foto: imago)

Der Einzug ins Achtelfinale der Champions League hat Borussia Mönchengladbach zusätzliche 9,5 Millionen Euro an Prämien in die Kasse gespielt. Ein kleiner Geldsegen, der im Corona-Jahr gut eingesetzt werden kann.

Als Gladbach-Geschäftsführer Stephan Schippers im vergangenen November über die vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2020 berichtete, war von einem Verlust bis zu 40 Millionen Euro die Rede. Zu diesem Zeitpunkt plante Borussia Mönchengladbach mit etwa 25 Millionen Euro Einnahmen aus der Champions League.

Rund 32 Mio. an CL-Prämien 

Heute, nach Beendigung der Gruppenphase, ist man bei den Fohlen etwas schlauer. Gladbach erhielt 15,25 Millionen Euro Startprämie, hinzu kamen je 2,7 Millionen Euro für die zwei Siege (6:0/4:0) gegen Shakhtar Donetsk und je 0,9 Millionen Euro für die beiden Remis (jeweils 2:2) gegen Inter Mailand und Real Madrid. Dank des Einzuges ins Achtelfinale kommen nochmal 9,5 Millionen Euro an Prämien dazu - insgesamt also rund 32 Millionen Euro an Prämien aus der Königsklasse.

"Lindert finanzielle Schmerzen"

Die Einnahmen aus der Königsklasse sind "alles Gelder, die uns in der jetzigen Zeit sehr gut tun", sagte Sportdirektor Max Eberl auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC. "Es lindert den Schaden und die finanziellen Schmerzen" ergänzte der 47-Jährige mit Blick auf die Corona-Krise im Verein. Zudem unterstrich Eberl, dass er verantwortlich für den sportlichen Erfolg des Klubs sei. "Dass das ein Zusatzmittel ist, um bevorstehende Vertragsgespräche zu führen, ist auch klar", freute sich der Sportdirektor. Und sollte im Frühjahr 2021 sogar das Viertelfinale erreicht werden, stehen weitere 10,5 Millionen Euro für das kommende Geschäftsjahr auf dem Plan.

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Tom Jacob  
11.12.2020