Zukunft des Leihspielers ungewiss

Eberl: "Noch keine Entscheidung" über Lazaro gefallen

Die Zukunft von Valentino Lazaro ist offen. Foto: Imago
Die Zukunft von Valentino Lazaro ist offen. Foto: Imago

Aufgrund von Verletzungen konnte sich Valentino Lazaro nicht nachhaltig bei Borussia Mönchengladbach unter Beweis stellen. Sportdirektor Max Eberl lässt einen Verbleib des Außenbahnspielers offen.

Genau wie Hannes Wolf wurde Valentino Lazaro im vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Der Unterschied: In Wolfs Leihvertrag wurde eine verpflichtende Kaufoption verankert, der offensive Mittelfeldspieler wird im Sommer fest an den Niederrhein wechseln. In den Gesprächen mit Inter Mailand über die Leihe von Lazaro wurde eine derartige Klausel nicht ausgehandelt.

Eberl: "Eine Frage der Kaderplanung"

Die Frage ist, ob sich die Borussia eine feste Verpflichtung leisten kann und will: "Ob Valentino bei uns bleibt, ist eine Frage der Kaderplanung. Noch ist keine Entscheidung gefallen", sagte Sportdirektor Max Eberl gegenüber der Bild-Zeitung. Demnach müsste geklärt werden, wie viel Geld Inter verlangt und wie viel die Borussia bieten kann. Das wiederum hängt vermutlich davon ab, welche Spieler den Verein verlassen werden. Nicht zuletzt dürfte auch der neue Trainer die Entscheidung beeinflussen.

Lazaro kämpft gegen Verletzungspech

Noch ist nicht absehbar, für welchen Verein Lazaro in der kommenden Saison auflaufen wird. Der österreichische Nationalspieler wechselte 2019 von Hertha BSC zu Inter, ein halbes Jahr später wurde er an Newcastle United verliehen, anschließend folgte der Schritt nach Mönchengladbach. Wettbewerbsübergreifend kam er für die Fohlen in 20 Pflichtspielen über 1067 Minuten zum Einsatz. Ein Muskelbündelriss bremste ihn bis Ende Oktober aus, anschließend verpasste er wegen Leistenproblemen den gesamten Januar.

Florian Bajus  
27.03.2021

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