FC Bayern

Eberl: "Ihr sucht am Sonntag Eier, ich suche den Trainer"

Eberl ist auch am Ostersonntag beruflich eingespannt. Foto: Getty Images
Eberl ist auch am Ostersonntag beruflich eingespannt. Foto: Getty Images

Der FC Bayern hat den Titelkampf in der Bundesliga am Samstag für beendet erklärt. Nach dem späten Sieg von Bayer Leverkusen gegen die TSG Hoffenheim verlor der Rekordmeister gegen Borussia Dortmund. Bei 13 Punkten Rückstand auf die Spitze gilt aller Fokus der Champions League. Und der Trainersuche, die Max Eberl auch am Feiertag beschäftigt.

"Nicht der Punkt, an dem man offensiver werden kann"

"Ich habe tatsächlich Freunden von mir geschrieben: 'Ihr sucht am Sonntag Eier, ich suche den Trainer.' Die Arbeit geht weiter", so der Sportvorstand im ZDF-'Sportstudio'. Dabei verweigert er weiterhin, auf einzelne Personalien einzugehen. "Wir sind dabei, unseren Job zu machen. Ich weiß, dass das jeden interessiert. Aber es ist noch nicht der Punkt, an dem man sagen kann, dass man offensiver werden kann", betont Eberl. Zwar herrsche intern Klarheit darüber, wonach der FC Bayern sucht, und dürfte damit auch klar umrissen sein, welche Trainer in Frage kommen. Ob die dann jedoch verfügbar sind, ist eine andere Frage.

Eberl von Alonso-Entscheidung nicht überrascht

Als Wunschkandidat galt schließlich bisher Xabi Alonso, der am Karfreitag allerdings seinen Verbleib in Leverkusen erklärt hat. Eberl wurde davon nicht überrascht, betont vielmehr, von dieser Entscheidung des designierten Meistertrainers der Werkself ausgegangen zu sein. Dennoch liegt auf der Hand, dass sich die Münchner die Option einer Rückkehr des ehemaligen Mittelfeldstrategen so lange wie möglich offengehalten haben. Nun müssen Alternativpläne umgesetzt werden. Heiß diskutiert wird eine Rückholaktion des erst im März letzten Jahres beurlaubten Julian Nagelsmann.

Nagelsmann "weiß sehr genau, was er auf dem Tisch liegen hat"

Den Bundestrainer will freilich auch der DFB länger an sich binden und den nach der EURO auslaufenden Vertrag verlängern. "Ich denke, dass Julian mit seinem Management sehr genau weiß, was er auf dem Tisch liegen hat. Ich weiß es nicht", sagt Eberl dazu. Grundsätzlich werde er sich auch künftig nicht zu konkreten Namen äußern. "Wir checken, wir prüfen, sind uns klar, was wir wollen, versuchen das umzusetzen. Und wenn es soweit ist, werden wir es verkünden." Zuletzt hatte Eberl eine Entscheidung im Laufe des April angestrebt.

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Lars Pollmann  
31.03.2024