FC Bayern

Eberl glaubt noch an Meistertitel: "Bin sonst fehl am Platz"

Können die Bayern Leverkusen doch noch gefährlich werden? Foto: Getty Images
Können die Bayern Leverkusen doch noch gefährlich werden? Foto: Getty Images

Der FC Bayern geht in der ungewohnten Rolle des Jägers in den Endspurt der Bundesliga. Zehn Punkte Rückstand auf Bayer Leverkusen aufzuholen, so lautet die schwere Aufgabe, wenn das Meister-Abonnement der Münchner nicht enden soll. Max Eberl bekräftigt, dass er immer noch an dieses kleine Fußballwunder glaubt.

"Natürlich sind es zehn Punkte und acht Spiele, aber ..."

"Wenn ich das nicht tun würde, wäre ich fehl am Platz. Natürlich sind es zehn Punkte und acht Spiele, aber Leverkusen hat noch kein Spiel verloren. Alle sagen, irgendwann wird es passieren. Keiner weiß, ob es passiert, aber wenn, müsste man damit auch neu umgehen", so der Sportvorstand beim TV-Sender Sky. Da es kein direktes Duell mehr gibt, hat Bayern keinen unmittelbaren Einfluss mehr auf die Werkself. Wie Eberl erklärt, geht es darum, im Fernduell "den Druck hoch zu halten und Spiele zu gewinnen". 

"Wenn es noch eine Schwäche gäbe bei Leverkusen, wollen wir da sein"

"Wir möchten im Rückspiegel immer wieder ersichtlich sein. Wenn es noch eine Schwäche gäbe bei Leverkusen, wollen wir da sein", so der Bayern-Boss. Ein Sieg im Kracher gegen Borussia Dortmund am Samstagabend wäre da das richtige Statement. Es soll den Münchnern aber auch dazu dienen, sich gut in den Endspurt einzufinden, der im Viertelfinale der Champions League Duelle mit dem Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal bereit hält. Dass es zwischen Bayern und Dortmund diesmal nicht unmittelbar um die Meisterschaft geht, nimmt dem Aufeinandertreffen aus Sicht von Eberl keinen Glanz.

"Trotzdem bleibt das Spiel Bayern gegen Dortmund elektrisierend"

"Es geht für beide Vereine um sehr viel. Diesmal nicht um die Meisterschaft, aber das ist auch das, was in Deutschland gefordert wurde. Jetzt ist es so, Stuttgart spielt eine Rolle, Leverkusen spielt eine Rolle. Trotzdem bleibt das Spiel Bayern gegen Dortmund elektrisierend." Eberl hofft natürlich darauf, dass sich die Serie der vergangenen Jahre fortsetzt. In der Bundesliga sind Heimspiele gegen Borussia Dortmund seit 2014 eher Gelegenheit zum Schützenfest denn Begegnungen auf Augenhöhe mit dem zweitstärksten Team des Landes.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
28.03.2024