Erst ein Punkt

Eberl: Gladbach hat "schon zwei Gesichter gezeigt"

Eberl ordnet den Saisonstart ein. Foto: Imago
Eberl ordnet den Saisonstart ein. Foto: Imago

Die Akteure bei Borussia Mönchengladbach haben den Druck für die erste Partie nach der Länderspielpause selbst erhöht. Gegen Arminia Bielefeld fordern Patrick Herrmann und Adi Hütter einen Dreier. Der Saisonstart verlief mit äußerst gemischten Gefühlen, auch bei Max Eberl.

"Ich glaube, dass wir in kurzer Zeit schon zwei Gesichter gezeigt haben. Ein sehr gutes gegen Bayern München, ein schlechtes gegen Leverkusen", so der Sportdirektor gegenüber Sport Bild. Gegen den Rekordmeister hatten die Fohlen zum Auftakt ein 1:1 erzielt und hätten wohl einen Strafstoß erhalten müssen, der den Sieg ermöglicht hätte. Gegen Leverkusen ging die Elf mit 0:4 unter. 

"Mixtur aus kleinen Baustellen"

"An dem Tag ist alles schiefgelaufen, was nur konnte. Die Entstehung der Gegentore, ein verschossener Elfmeter, vier verletzte Spieler – das reicht fast schon für eine ganze Saison", erinnert Eberl an die besonderen Umstände der Pleite. Das 1:2 gegen Union Berlin passt schon eher in die Kategorie einer Niederlage, die ab und an passieren kann. Grundsätzlich sieht Eberl zum Saisonstart "eine Mixtur aus kleinen Baustellen, die wir schnell beheben wollen".

"Top 4 nur schwer zu erreichen"

Gelingt dies, sei für Gladbach die Europa League ein realistisches Ziel, ordnet Eberl ein. "Wir werden oft in den Zusammenhang mit den Top 4 der Liga gebracht. Das ist zwar schön, aber dabei wird außer Acht gelassen, dass andere Vereine größere Möglichkeiten als wir haben", erklärt der Fohlen-Boss. Wenn die Spitze "einen guten Job" mache und sich Gladbach nicht "am Optimum" bewege, "dann sind die Top 4 nur schwer zu erreichen für uns", so Eberl. 

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
08.09.2021