Sportdirektor

Eberl: "Für einen Klub wie Gladbach ist nichts in Stein gemeißelt"

Eberl ist mit dem Status Quo gar nicht so unzufrieden. Foto: Getty Images
Eberl ist mit dem Status Quo gar nicht so unzufrieden. Foto: Getty Images

Borussia Mönchengladbach durchlebt bislang eine Saison der Aufs und Abs. Highlights wie das furiose 5:0 im DFB-Pokal gegen den FC Bayern stellen eher Ausnahme als Regel dar. Für die Rückkehr nach Europa müsste Max Eberl wohl mehr Konstanz von seiner Mannschaft sehen.

"Wir müssen absolutes Top-Niveau erreichen und haben, um in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Und wir haben noch nicht alle unser Top-Niveau oder rufen es noch nicht in Gänze und das über die gesamte Spieldauer ab", analysiert der Sportdirektor gegenüber dem Portal GladbachLIVE die aktuelle Lage der Fohlen. Einen durch und durch natürlichen Anspruch auf eine Spitzenposition in der Tabelle stellt Eberl dabei ohnehin nicht.

"Zuhause mit zwei Mal Bayern ungeschlagen"

"In der Bundesliga ist für einen Klub wie Borussia Mönchengladbach nichts in Stein gemeißelt. Wenn wir heute gut gespielt haben, bedeutet dies nicht automatisch, dass wir morgen wieder richtig gut spielen", so der Ex-Profi. Insofern bietet der Zwischenstand mit aktuell vier Punkten Rückstand auf die Champions-League-Plätze durchaus einen erträglichen Anblick. "Wir machen nicht immer alles richtig. Nichtsdestotrotz nehmen wir eine Entwicklung, in der wir zu Hause, mit zwei Mal Bayern München inklusive Pokal, ungeschlagen sind", führt Eberl ins Feld.

Pokal-"Traum Schritt für Schritt entgegen gehen"

Überhaupt ist der Pokal bei den Fohlen derzeit ein riesiges Thema. Nach dem Sieg über die Bayern ist die Hoffnung groß, dass im Cup der erste Titel seit 1995 gelingen kann. "Wir sind im Reigen mit dabei und haben im Januar 2022 das Spiel bei Hannover 96. Wir werden diesem Traum Schritt für Schritt weiter entgegen gehen. Dafür stehe ich jeden Morgen auf", sagt Eberl. Der Sieg im DFB-Pokal würde auch unabhängig vom Abschneiden in der Bundesliga die Teilnahme am Europapokal bedeuten.

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Lars Pollmann  
14.11.2021