Nicht mehr als ein Talent?

Eberl dankt Bayern-Millionen: Cuisance in der Nachbetrachtung "ein sehr guter Transfer"

Als Zauberer mit dem Ball: Michael Cuisance konnte sich auch beim FC Bayern nicht durchsetzen.
Als Zauberer mit dem Ball: Michael Cuisance konnte sich auch beim FC Bayern nicht durchsetzen. (Foto: Manu Fernandez/Getty)

Sowohl bei Borussia Mönchengladbach als auch beim FC Bayern München galt Michael Cuisance zwischenzeitlich als ein großes Talent. Durchsetzen konnte er sich in beiden Klubs aber nicht. Umso mehr freut sich Sportdirektor Max Eberl über die Millionen, die damals geflossen sind und noch fließen könnten.

Im Jahr 2017 stieß die Scouting-Abteilung von Borussia Mönchengladbach auf Cuisance, der damals noch für die Jugendabteilung der AS Nancy kickte. Für einen kleinen sechsstelligen Betrag wurde der Mittelfeldspieler dann an den Niederrhein transferiert.

Nicht mehr als ein Talent?

"Ich glaube, dass wir mit Cuisance einen Spieler entdeckt haben, der unglaubliches großes Potenzial besitzt, das aber bis heute noch nicht nachhaltig nachweisen konnte", sagte Gladbachs Sportboss Eberl auf fussball.news-Nachfrage, nachdem jener am Montag zum FC Venedig gewechselt ist, weil er sich auch beim FC Bayern nicht im Profikader durchsetzen konnte.

Maximaler Gewinn für Gladbach

Ein großes Verlustgeschäft war es für die Borussia jedenfalls nicht. Im Gegenteil! "Wir haben vor zweieinhalb Jahren einen sehr guten Transfer gemacht", blickte Eberl zurück auf den Sommer 2019 zurück, indem er für den Verkauf von Cuisance knapp acht Millionen Euro vom Rekordmeister eingenommen hatte. Damit nicht genug: Auch für den Weiterverkauf nach Venedig dürfte es nochmals ein wenig in der Kasse der Fohlen klingeln (fussball.news berichtete).

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Tom Jacob  
05.01.2022