Ginter, Zakaria & Co.

Eberl amüsiert sich über Schmerzgrenzen-Gerüchte

Max Eberl lächelt die umherschwirrenden Gerüchte weg.
Max Eberl lächelt die umherschwirrenden Gerüchte weg. Foto: Imago Images

Mit Matthias Ginter und Denis Zakaria sind nur zwei von vielen Leistungsträgern genannt, die sich fernab von Borussia Mönchengladbach auf die Pendenzenlisten anderer Klubs ganz nach oben gespielt haben. Der für die Kaderplanung verantwortliche Max Eberl beteuert nochmals, dass keiner seiner Spitzenkräfte den Klub verlassen wird. Angesprochen auf kolportierte Schmerzgrenzen muss er sogar schmunzeln.

In den letzten Wochen hatte Max Eberl stets betont, in diesem Sommer keinen seiner Starspieler abgeben zu wollen. Trotz vielen Interessenten für die aufstrebenden Fußballer lehnt dies der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach weiterhin ab. "Wenn man unseren Weg in den letzten Jahren sieht und unsere Aussagen bilanziert, dann haben wir das eigentlich immer zu fast 100 Prozent bestätigt. So halten wir es jetzt auch. Wir haben in jedem Jahr Spieler verkauft. Vielleicht auch mal strategisch, wenn die Vertragslaufzeit es hergegeben hat. Aber das ist jetzt schlicht und einfach nicht der Fall", erläutert Eberl bei der Westdeutschen Zeitung.

Viele Spieler der nächsten Generation

Neben den gestandenen Kräften spricht der Sportmanager vor allen Dingen auf die junge, ambitionierte Generation an Spielern an – wie etwa Nico Elvedi, Matthias Ginter, Florian Neuhaus, Denis Zakaria, Breel Embolo, Marcus Thuram oder Alassane Plea, die Eberl allesamt als Leistungsträger charakterisiert. Ein Großteil dieses Spielersegments wird häuft mit anderen Klubs verbunden. "Das Erreichte kann nun gemeinsam fortgeführt werden", sagt Eberl, der von einem "Tax X", auch bei den genannten Protagonisten, spricht: "Aber eben nicht jetzt. In einer schwierigen Zeit, die uns aber auch sportlich große Chancen bietet."

Keine Schmerzgrenzen

Im Interview wird im Zuge dessen nach der vermeintlichen 50-Millionen-Schmerzgrenze gefragt, die es bei Zakaria geben soll. Manchester City soll ganz heiß auf den Schweizer Nationalspieler sein. Er bleibe bei diesen Themen völlig gelassen, führt Eberl aus: "Es amüsiert mich, wenn es am nächsten Tag nach meiner Aussage heißt, Man City will aber doch und es gebe Absprachen ab 50 Millionen Euro. Es gibt Stand heute nichts, das mich dahin bringen würde, dass ich einen Spieler abgeben würde."

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Andre Oechsner  
28.07.2020