Weltmeister mit durchwachsener Debüt-Saison

Durm und Eintracht: Noch keine Zeichen für Trennung

Durm hat bei Eintracht bisher keinen guten Stand. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images
Durm hat bei Eintracht bisher keinen guten Stand. Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt hat im Sommer-Transferfenster 2019 Erik Durm mit einem Vertrag über vier Jahre ausgestattet. Angesichts seiner vielfältigen Verletzungssorgen in den Vorjahren war dies ein starkes Zeichen dafür, wie sehr der Klub an seine Fähigkeiten glaubt. Die erste Saison bei den Hessen verlief eher enttäuschend.

Insgesamt stehen 15 Einsätze für den Weltmeister von 2014 zubuche, darunter nur ein kurzer seit dem Wiederbeginn des Spielbetriebs infolge der Coronakrise. Seither pendelte er zwischen Bank und Tribüne, bzw. dem heimischen Sofa.

 

 

Die Enttäuschung der Saison bei der #SGE war in meinen Augen Erik Durm. Ich hatte mir von ihm mehr Flexibilität, Offensivdrang & Tempo erhofft. Die Auftritte waren aber meist mutlos, zudem fehlerbehaftet. Dass er keine Chance mehr erhielt nach dem Re-Start hat wohl seine Gründe.

— Christopher Michel (@CMoffiziell) June 25, 2020
 
 

Beide Parteien werden sich mehr versprochen haben. Ein Abschied nach nur einer Saison steht aktuell aber wohl nicht auf dem Plan. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat Eintracht bisher keine entsprechenden Schritte eingeleitet, etwa Durm informiert, er möge sich einen neuen Klub suchen.

Im Zweifel ablösefrei?

Der 28-Jährige selbst will sich wohl in Frankfurt behaupten, schob im Sommer Sonderschichten. Seine Vielseitigkeit könnte weiterhin Wert haben, allerdings spielt Eintracht in der kommenden Saison nur in zwei Wettbewerben. Einen XXL-Kader kann und will sich der Klub da nicht leisten. Durm bleibt also sicher in der Vorbereitung auf dem Prüfstand. Dem Boulevardblatt zufolge würde der Klub den Pirmasenser im Zweifelsfall auch ablösefrei ziehen lassen. Es wäre kein Verlusteschäft, weil die Hessen den früheren BVB-Profi selbst ohne Abstandszahlung aus England verpflichtet hatten.

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Lars Pollmann  
13.08.2020