Borussia M'gladbach

Durch Bensebaini-Sperre: Nun kann sich Netz empfehlen

Netz wird bei der Borussia weitere Spielzeit erhalten. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Netz wird bei der Borussia weitere Spielzeit erhalten. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Ramy Bensebaini flog gegen den SC Freiburg (0:0) mit Gelb-Rot vom Platz. Weil er in diesem Zuge noch höhnisch applaudierte, fällt die Strafe härter aus. Davon könnte Luca Netz bei Borussia Mönchengladbach nun profitieren.

Eine unnötige Gelb-Rote sah Ramy Bensebaini gegen den SC Freiburg. Der Algerier schlug nach einem vermeintlich fairen Einsatz von Christoph Kramer, der als Foul gepfiffen wurde, erst den Ball weg und stellte seinen Unmut gegenüber Schiedsrichter Benjamin Brand obendrein mit einer abfälligen Geste zur Schau. Die Folge: Der DFB hat den 27-Jährige zu einer Sperre von zwei Spielen sowie einer Geldstrafe von 15.000 Euro verdonnert.

"Sollte Ramy ausfallen, brauchen wir Luca sofort"

Das bedeutet: Nach dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr) auswärts gegen RB Leipzig muss Bensebaini auch noch bei der letzten Heimpartie vor der Länderspielpause am 17. März (Freitag, 20.30 Uhr) gegen Werder Bremen zuschauen. Auf der Linksverteidiger-Position winken dafür Luca Netz zwei Einsätze von Beginn an. Der 19-Jährige könnte dadurch wichtige Spielzeit sammeln. Aus diesem Grund hat sich Borussia Mönchengladbach auch gegen eine Leihe des Youngsters verwehrt. Sportdirektor Roland Virkus erläuterte im Februar im Interview mit der Rheinischen Post: "Wenn wir ihn verleihen, haben wir seine Entwicklung nicht mehr in der Hand. Und: Sollte Ramy ausfallen, brauchen wir Luca sofort." Ohnehin läuft Bensebainis Vertrag zum Saisonende aus, mit Netz könnte der Nachfolger bereits in den eigenen Reihen sein. Gegen Leipzig und Bremen hat Letzterer nun die Chance, um sich in den Fokus zu spielen.

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Adrian Kühnel  
09.03.2023