Starke Werder-Serie

Ducksch: "Wir wollen jetzt alles mitnehmen, was kommt"

Ducksch steht schon bei neun Saisontoren. Foto: Getty Images
Ducksch steht schon bei neun Saisontoren. Foto: Getty Images

Werder Bremen ist das Team der Stunde in der Bundesliga. Im Kalenderjahr 2024 hat nur der FC Bayern mehr Punkte geholt als die Hanseaten, der Rekordmeister profitiert aber auch von einem Nachholspiel. Am Samstag feierten die Grün-Weißen einen Auswärtssieg beim FSV Mainz 05, den Marvin Ducksch bereits in der 2. Minute herausschoss.

Arbeitssieg in Mainz hält den starken Start ins neue Jahr aufrecht

Der Nationalspieler profitierte dabei von einem Bock in der Mainzer Hintermannschaft, das Geschenk galt es aber durchaus noch anzunehmen. "Es war eher einer meiner schwierigeren Treffer, weil ich mit dem Rücken zum Tor stand und den Ball aus der Drehung nehmen musste", zitiert das Portal DeichStube die Beschreibung von Ducksch. Anschließend erkämpfte sich Bremen einen Dreier, der unter 'Arbeitssieg' verbucht werden kann. Die Hanseaten haben im neuen Jahr sicherlich schon bessere Spiele gemacht. Dass trotzdem der nächste Erfolg gelang, spricht für die neue Stabilität von Werder.

Teamsitzung im Winter: "Jeder hat immer nur vom Abstieg geredet"

Wie Ducksch erklärt, geht sie auch auf eine Teamsitzung in der Winterpause zurück. "Wir haben uns als Mannschaft im neuen Jahr zusammengesetzt und besprochen, in welche Richtung wir gehen wollen. Da waren 16 Spiele gespielt, und jeder hat immer nur vom Abstieg geredet", erinnert Ducksch. Bremen überwinterte mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, inzwischen sind es schon elf. "Wir haben uns vorgenommen, dass wir jedes Spiel neu angehen und schauen wollen, was dabei herauskommt", berichtet der 29-Jährige.

Ducksch fragt rhetorisch: "Warum soll es nicht so weitergehen?"

Aktuell liegt Werder Bremen in der Bundesliga-Tabelle auf Rang acht, die Europapokal-Plätze sind näher als die Gefahrenzone im Keller. Dass die Saisonziele nicht auf einmal deutlich nach oben korrigiert werden, liegt auf der Hand. Ducksch und Co. möchten einfach auf der Erfolgswelle bleiben. "Wir wollen jetzt alles mitnehmen, was kommt. Wir sind in einem guten Flow. Warum soll es nicht so weitergehen?", fragt er rhetorisch. "Ich merke in der Mannschaft, dass jeder Einzelne Bock darauf hat, den Flow jetzt weiterzugehen. Nächste Woche haben wir gegen Heidenheim ein Spiel vor der Brust, in dem wir noch einiges gutzumachen haben." Beim Aufsteiger hatte Bremen im September einen Zwei-Tore-Rückstand zur Pause egalisiert, nur um doch noch 2:4 zu verlieren.

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Lars Pollmann  
04.02.2024