Hertha seit 280 Minuten ohne Tor

Druck auf Trainer wächst: Labbadia will sich "der Kritik stellen"

Labbadia und Hertha beenden die Hinrunde in der Bundesliga unter den Erwartungen.
Labbadia und Hertha beenden die Hinrunde in der Bundesliga unter den Erwartungen. Foto: Imago Images

Hertha BSC rutscht mit einer 0:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim weiter in Richtung Tabellenkeller. Die Berliner sind in der Bundesliga bereits seit 280 Spielminuten ohne Tor.

"Wir schaffen es momentan nicht, stabil genug zu sein. Das muss man ganz klar sagen und es ist einfach auffällig", teilte ein selbstkritischer Bruno Labbadia nach der Pleite gegen Hoffenheim gegenüber Sky mit. "Wir haben da verschiedene Probleme", befand der Cheftrainer von Hertha BSC und sprach damit vor allem die enttäuschende Chancenverwertung an: "Dass wir die Torchancen nicht reinmachen, das war auch der große Tenor in der Halbzeit-Pause."

"...das juckt ja keinen"

Laut Labbadia "haben wir in der ersten Halbzeit bis auf wenige Ausnahmen ein sehr, sehr gutes Spiel geliefert, aber das juckt ja keinen. Wir haben 0:3 verloren, deswegen müssen wir uns auch der Kritik stellen." Der Hauptstadt-Klub beendet die Hinrunde mit einer Ausbeute von 17 Punkten aus 17 Duellen, 23 erzielten Toren und 28 Gegentreffern.

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Adrian Kuehnel  
19.01.2021