Wichtiges Spitzenspiel

Wegen Hernandez und Süle: Droht Bayern gegen Leverkusen ein Abwehr-Engpass?

Lucas Hernandez (r.) fehlt dem FC Bayern gegen Leverkusen. Foto: Getty Images.
Lucas Hernandez (r.) fehlt dem FC Bayern gegen Leverkusen. Foto: Getty Images.

Dem FC Bayern droht für das Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) ein Engpass in der Defensive. Sorgen bereitet in diesem Zusammenhang der Gesundheitszustand von Niklas Süle.

In der Berichterstattung über den FC Bayern lag zuletzt das Hauptaugenmerk auf der Abwehr. Der Defensiv-Verbund des deutschen Rekordmeisters kassierte in den vergangenen fünf Pflichtspielen acht Gegentore und wirkte insbesondere gegen Leipzig (3:2), Bochum (2:4) und Salzburg (1:1) anfällig. Neben einzelnen Spielern wie Dayot Upamecano rückte auch die Frage nach einer Dreier- oder Viererkette in den Fokus, doch gegen Bayer Leverkusen könnten sich die Optionen für Julian Nagelsmann erheblich verringern.

Fehlt neben Hernandez auch Süle?

So wird Lucas Hernandez definitiv fehlen, nachdem der Franzose beim 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt seine fünfte Gelbe Karte kassiert hat. Darüber hinaus teilte der FC Bayern am Dienstag mit, dass Niklas Süle wegen Rückenproblemen nicht am Mannschaftstraining mitwirken konnte. Sollte der Worst Case eintreten und Süle für das Spitzenspiel gegen Leverkusen ausfallen, stünden mit Benjamin Pavard, Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou noch drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Das Trio dürfte dann auch eine Dreierkette bilden, während Serge Gnabry und Kingsley Coman (alternativ Leroy Sane) vermutlich als Schienenspieler fungieren würden. Entsprechend offensiv wäre das System ausgerichtet - was wiederum bedeutet, dass gegen konterstarke Leverkusener das Gegenpressing nach Ballverlust von großer Bedeutung wäre. 

Florian Bajus  
01.03.2022