Trainer führt Müdigkeit ins Feld

Dreimal torlos in vier Tests: Kauczinski schließt Nachverpflichtungen aus

Kauczinski verfällt nicht in Panik. Foto: Simon Hofmann/Getty Images
Kauczinski verfällt nicht in Panik. Foto: Simon Hofmann/Getty Images

Dynamo Dresden hat sein Trainingslager in Heiligenstadt mit einer Niederlage im Testspiel gegen Norwich City beendet. Dass der Zweitliga-Absteiger alle vier bisherigen Testkicks verloren hat, macht weniger Sorgen als der Fakt, dass er dabei dreimal ohne eigenes Tor blieb. Markus Kauczinski aber bleibt gelassen.

"Wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht die Nerven verlieren", zitiert die Bild-Zeitung den Cheftrainer. Nachverpflichtungen, um der Offensive noch mehr Qualität zu verschaffen, "schließe ich im Moment aus. Wir haben uns für die Jungs entschieden", so Kauczinski. Die Sachsen hatten nach dem Abstieg ihre Offensivabteilung weitgehend neu aufgestellt, unter anderem kamen mit Christoph Daferner, Philipp Hosiner und Pascal Sohm drei neue Mittelstürmer.

"Lernen uns durchzusetzen"

"Manche haben vorher wenig gespielt, suchen den Rhythmus", erklärt Kauczinski. Zudem seien Stürmer häufig besonders von der harten Arbeit im Training betroffen, "sodass sie unter der Müdigkeit am meisten leiden". Bis zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bleiben Dynamo Dresden noch zweieinhalb Wochen. Es geht gegen den Hamburger SV, der seinerseits noch erhebliche Abwehrsorgen hat. "Wir müssen lernen uns durchzusetzen und an Abläufen und Timing im Angriff arbeiten", gibt Kauczinski die Richtung vor, in die es für Dresden bis dahin gehen soll.

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Lars Pollmann  
27.08.2020