Sörloth als Kandidat bestätigt

Drei Transfers in acht Tagen? Nagelsmann will "die Mannschaft zusammenhaben"

Nagelsmann will Verstärkungen sehen. Foto: Uwe Anspach/Pool via Getty Images
Nagelsmann will Verstärkungen sehen. Foto: Uwe Anspach/Pool via Getty Images

RB Leipzig befindet sich auf dem Transfermarkt weiter im Wartestand. Seit der Leihe von Benjamin Henrichs Mitte Juli ist den Sachsen kein Deal geglückt. Julian Nagelsmann erhöht nun den Druck auf die Entscheidungsträger.

"Idealerweise hätte ich gern bis zum Pokalspiel gegen Nürnberg die Mannschaft zusammen", zitiert die Bild-Zeitung den Chefcoach. Die Partie steigt am 12. September. Laut Medienberichten sollen noch drei Transfers erfolgen, darunter die Verpflichtung des bisher geliehenen Außenverteidigers Angelino. Auch sucht Leipzig noch immer Offensivspieler, die die Abgänge von Patrik Schick und Timo Werner auffangen helfen können. "Der Klub hat Vorgaben für die neue Saison gemacht, ich habe Ziele im Kopf. Die sind ambitioniert", so Nagelsmann.

Drei Wochen nach Nürnberg

Er sei sicher, dass das Team erfolgreicher sein werde, wenn es möglichst frühzeitig beisammen ist. "Nach dem Nürnberg-Spiel bleiben uns nur noch 3 Wochen, um zu trainieren. Dann spielen wir im Drei-Tage-Rhythmus", so Nagelsmann. Dabei sei "echtes Training" kaum noch möglich, stattdessen geht es vor allem um Regeneration. Ein Problem für den Champions-League-Halbfinalisten ist die wirtschaftliche Lage. Laut des Boulevardblatts stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung, wohl zu wenig für drei Neuzugänge von Format.

Sörloth "würde sicher helfen"

Von Milot Rashica als Wunschspieler sind die Sachsen deshalb wohl bereits abgerückt, sie sollen bei Alexander Sörloth angekommen sein, der aktuell bei Trabzonspor spielt. "Er ist sicher ein Spieler, der uns helfen würde. Er hat letzte Saison viele Tore erzielt. Wenn er dieses Quote in der Bundesliga wiederholen könnte, wäre das top", bestätigt Nagelsmann das Interesse. Allerdings würde der Norweger wohl eine Ablöse vereinnahmen, die weitere Transfers schwer darstellbar machen würde. Und so muss sich Nagelsmann weiter in Geduld üben. Seine Uhr aber tickt unaufhörlich.

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Lars Pollmann  
04.09.2020