Gutes Gefühl für die neue Saison

Dost selbstkritisch: "Meine acht Tore sind eine Enttäuschung"

Dost ist mit der eigenen Ausbeute unzufrieden. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Dost ist mit der eigenen Ausbeute unzufrieden. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Eintracht Frankfurt hat vor exakt einem Jahr Bas Dost zurück in die Bundesliga geholt. Nach drei Jahren als Tormaschine von Sporting sollte der Niederländer helfen, die Eintracht-Büffelherde vergessen zu machen. Den eigenen Anspruch verfehlte er dann aber deutlich.

"Meine acht Tore am Ende sind eine Enttäuschung! Wenn man meine Qualität hat, ist das zu wenig. Ich bin hergekommen mit anderen Zielen", zitiert die Bild-Zeitung den selbstkritischen Angreifer. Insgesamt waren Dost in allen Wettbewerben zwölf Torbeteiligungen bei 30 Einsätzen gelungen. Ein großes Problem waren wiederholte körperliche Anfälligkeiten, die den 31-Jährigen jeglichen Rhythmus kosteten. Als der 18-fache Nationalspieler nach der Corona-Unterbrechung längerfristig beschwerdefrei blieb, zeigte er klar ansteigende Tendenz.

"Nach 30 Minuten platt"

Zu Beginn seiner Zeit in Frankfurt schleppte Dost hingegen einen Rückstand mit sich herum. "Ich war in den Spielen nach 30 Minuten platt. Aber wenn du ein Torjäger sein willst, musst du danach auch noch bereit sein", berichtet er ohne Blatt vor dem Mund. Damit es in der zweiten Saison bei der Eintracht von Beginn an klappt, hat Dost im Sommer an sich gearbeitet. "Das macht zwar nicht immer Spaß, hat mich aber weitergebracht. Ich habe ein gutes Gefühl. Das wird eine geile Saison!", ist er überzeugt. Persönlich soll es eine bessere Torquote werden. Und mit Eintracht? "Es muss das immer ein Ziel sein, in Europa mitzuspielen."

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Lars Pollmann  
26.08.2020