Eintracht-Stürmer

Dost mit Tor-Ansage: "Dann muss ich zweistellig treffen!"

Frankfurts Stürmer Bas Dost bejubelt seinen Siegtreffer gegen Hoffenheim. Foto: Imago

Vier Pflichtspiele, drei Tore, drei Vorlagen: Bas Dost ist in nach einer durchwachsenen Premierensaison für die Eintracht nun in Frankfurt so richtig angekommen. Der Niederländer hat entsprechend hohe Erwartungen an sich selbst.

Es ist das pure Selbstbewusstsein, das aus Bas Dost im Interview mit der Bild spricht: "Wenn ich alle spiele mache, dann muss ich sicher zweistellig treffen." Der 31-jährige Stürmer von Eintracht Frankfurt macht nach drei Ligaspielen (zwei Tore, zwei Vorlagen) schon seine erste Tor-Ansage. Die vergangene Saison genügt dem ehemaligen Nationalspieler nicht: "Am Ende 34 Spiele und acht Tore zu haben, reicht nicht. Da war ich nicht glücklich." Der Sturmhüne hatte in seinem ersten Jahr bei Eintracht Frankfurt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, wurde erst in diesem Sommer richtig fit.

Traumtrio Dost, Silva, Kamada? "Da entwickelt sich was!"

Auch deshalb soll in dieser Saison alles anders laufen: "So wie ich, wie wir jetzt angefangen haben, bin ich sehr zufrieden." Vor allem das Zusammenspiel mit Sturmpartner Andre Silva und Spielmacher Daichi Kamada lobte Dost: "Da entwickelt sich was unter uns dreien. Was mir auffällt: Wir gönnen uns gegenseitig den Erfolg. Wenn einer trifft, freuen sich die anderen mit." Der Treffer zum 2:1 gegen die TSG Hoffenheim am letzten Spieltag stand symptomatisch dafür. Kamada legte auf für Silva, der zunächst scheiterte und dann nochmal querlegte auf Dost. "Vor einem Jahr hätte ich dieses Tor nie gemacht", sagte der Niederländer. Nun ist aber alles anders.

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Benjamin Heinrich  
13.10.2020