BVB-Youngsters liefern ab

Dortmunds "Kindergarten" begeistert, aber Favre mahnt: "Die Mischung macht's"

In der Mitte wird der 17-Jährige Giovanni Reyna für sein erstes Bundesliga-Tor gefeiert. Insgesamt sorgte die Teenie-Abteilung Dortmunds für Begeisterung.
In der Mitte wird der 17-Jährige Giovanni Reyna für sein erstes Bundesliga-Tor gefeiert. Insgesamt sorgte die Teenie-Abteilung Dortmunds für Begeisterung. (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Vier Spieler von Borussia Dortmund waren an den drei Toren gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) beteiligt - keiner älter als 20 Jahre. Der "Kindergarten" des BVB begeisterte die Massen. Trainer Lucien Favre lobte und mahnte zugleich vor zu viel Euphorie.

Mit 17 Jahren und 82 Tagen trug sich Jude Bellingham zum jüngsten Vorlagengeber der Bundesliga-Geschichte ein. Den Assist vollendete Giovanni Reyna - ebenfalls 17 Jahre jung - zum 1:0 gegen Gladbach. Doch damit nicht genug: Erling Haaland - gerade erst das 20. Lebensjahr erreicht - legte mit den Treffern zwei und drei nach, unter anderem durch eine Vorlage von Jadon Sancho, ebenfalls ein 20-Jähriger. Was auffällt: Beim BVB lautet ganz klar das Motto "Jugend forscht".

Jung und Alt wichtig für eine ausgewogene Mannschaft

Coach Favre ist von seiner jungen Generation sehr angetan. "Ich habe es gern mit jungen Spieler zu trainieren, aber auch mit erfahrenen", sagte der 62-jährige Schweizer nach dem gestrigen BVB-Sieg bei Sky. Jedoch müsse man aufpassen, dass man die jungen Talente nicht gleich zu sehr verheizt. Wie seinen Erklärungen zu entnehmen war, begeisterte Dortmunds Teenie-Abteilung zwar in diesem einen Spiel, um eine gesamte Saison gesehen erfolgreich bestehen zu können, bräuchte man neben der jungen Generation auch die alten Hasen, die im richtigen Moment mit Erfahrung glänzen können - "die Mischung macht's".

Favre zieht Karriere von Gnabry zum Vergleich

Wie schon nach der Verpflichtung des 18-jährigen Brasilianers Reinier in diesem Sommer, verwies der Cheftrainer von Borussia Dortmund wiederholt auf die Karriere von Serge Gnabry. Der Stürmer des FC Bayern München ist jetzt 25 Jahre alt und auf seinem bisherigen Höhepunkt seiner Karriere angekommen. Als Gnabry aber als großes Nachwuchs-Talent beim FC Arsenal, bei Werder Bremen und der TSG Hoffenheim spielte, war er noch in der Entwicklungsphase. Demnach solle man laut Favre auch den Dortmunder Youngster die nötige Zeit geben, um zu reifen und noch besser zu werden.

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Tom Jacob  
20.09.2020