SGD siegt 2:1 gegen Löwen

Disziplin schlägt Aggressivität! Kauczinski: "Man hat sich nichts geschenkt"

Dynamos Tim Knipping (2.v.r.) setzt sich im Zweikampf gegen den bulligen Sascha Mölders von 1860 München durch.
Dynamos Tim Knipping (2.v.r.) setzt sich im Zweikampf gegen den bulligen Sascha Mölders von 1860 München durch. (Foto: imago)

Ein diszipliniertes Dynamo Dresden hat mit 2:1 gegen bissige Löwen vom TSV 1860 München gewonnen. Vor allem vom Rückstand und der aggressiven Spielweise des Gegners haben sich die Schwarz-Gelben nicht aus der Bahn werfen lassen.

Auch wenn Dynamo Dresden nach dem Gegentreffer durch Münchens Phillipp Steinhart (27.), in Rückstand gerieten, fanden die Schwarz-Gelben zurück ins Spiel und gewannen mit 2:1 durch die Treffer von Yannick Stark (42.) und Ransford Königsdörffer (70.). "Haben die ersten 20 Minuten gebraucht ins Spiel reinzukommen. Über weite Teile war das ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende haben wir viel Kontrolle gehabt und nur wenig zugelassen", sagte ein zufriedener Dynamo-Trainer Markus Kauczinski.

Disziplin schlägt Aggressivität

Auffällig war vor allem die unterschiedliche Herangehensweise beider Teams, was die Disziplin anging. Die Löwen vom TSV 1860 München zeigten sich bissig und aggressiv, lieferten sich mehrere Wortgefechte mit der Dresdner Trainerbank und gingen auch auf dem Platz hart zur Sache. Davon hat sich das Team von SGD-Coach Kauczinski aber nicht anstecken und nicht aus der Bahn bringen lassen. "Man hat sich nichts geschenkt. Das ging über den Platz auf die Bank auf die Tribüne", bewertete der 50-Jährige die Auseinandersetzungen. "Aber das ist nichts wofür man sich entschuldigen müsse, beide Seiten kennen und schätzen sich", kehrte nach Abpfiff der Frieden wieder ein.

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Tom Jacob  
15.11.2020