Liverpool-Manager: "Zum Wohl der Spieler"

Diskussion auch in England: Klopp bevorzugt fünf Auswechslungen pro Partie

Daumen nach oben: Jürgen Klopp ist ein Befürworter der neuen Regelung mit fünf Auswechslungen pro Partie.
Daumen nach oben: Jürgen Klopp ist ein Befürworter der neuen Regelung mit fünf Auswechslungen pro Partie. (Foto: Paul Childs/Pool via Getty Images)

Nach der Spielpause der Coronakrise durften die Klubs auf nationaler und internationaler Ebene fünf Wechseloptionen ausführen. Am kommenden Donnerstag werden die 36 Bundesligavereine Bundesliga und 2. Bundesliga darüber abstimmen, ob die Regel auch für die Saison 2020/21 gilt. Auch in England wird diskutiert: Jürgen Klopp ist klarer Befürworter der fünf Auswechslungen.

Die 36 Klubs der zwei höchsten Spielklassen Deutschlands sind sich uneinig. Während herauszuhören ist, dass die Teilnehmer der Bundesliga mehrheitlich für den Verbleib von fünf Wechseloptionen ist, tendiere man in der 2. Bundesliga wohl zu einer Rückkehr zur alten Reform mit lediglich drei Auswechslungen pro Partie. Auf einer Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga soll am kommenden Donnerstag eine Einigung her.

Klopp bevorzugt fünf Wechsel

Selbiges Thema wird derzeit auch in der Premier League in England diskutiert. Der Erfolgstrainer des FC Liverpool, Jürgen Klopp, antwortete am Samstagabend auf einer Pressekonferenz auf die Frage, ob er für die Beibehaltung der fünf Wechseloptionen wäre, mit "ja". Dazu ergänzte der 53-Jährige: "Ich weiß, dass die Diskussion dann wieder darüber gehen wird, ob es ein Vorteil für die größeren Vereine ist." So wie in Deutschland könnten auch in England die Top-Klubs mit internationaler Teilnahme für die neue Regel tendieren.

"Zum Wohl der Spieler"

"Es geht nie darum, einen Vorteil zu haben", erklärte Klopp aus seiner Sicht. Viel mehr verwies er auf den vollgepackten Terminkalender. "Wir haben 38 Premier League-Spiele in einer vier Wochen kürzeren Saison, das sagt alles." Dass andere Teams eine andere Meinung vertreten, ist Kloppo bewusst. Denen versucht der Meistertrainer der abgelaufenen Saison zu erklären: "Es geht darum, wie wir diese Saison überstehen können und nicht, wer hier und da einen kleinen Vorteil bekommt. Ich denke, es wäre zum Wohl der Spieler sinnvoll."

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Tom Jacob  
29.08.2020