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Transferplanungen in Köln

Diesen Spagat muss Heldt schaffen

Manager Horst Heldt steht auch vor einem schwierigen Transfersommer.
Manager Horst Heldt steht auch vor einem schwierigen Transfersommer. Foto: Getty Images

Der "Corona-Transfermarkt" stellt für alle Manager eine gewaltige Aufgabe dar. Geschäftsführer Horst Heldt hat beim 1. FC Köln wie beinahe alle seine Kollegen einen Spagat zu bewältigen: Kader verkleinern und dennoch qualitativ zulegen.

Es sind nach Express-Informationen drei Dinge, die Horst Heldt für diesen Sommer auf seinem Hausaufgabenzettel stehen hat. Zunächst einmal soll er den Kader des 1. FC Köln reduzieren. Verkäufe von Jhon Cordoba oder Sebastiaan Bornauw wären da wohl kein Problem, viel mehr geht es um die sogenannte zweite Reihe und die von Leihgeschäften zurückgekehrten Spieler.

Kader verkleinern, Qualität dennoch steigern

Zweitens wollen die Bosse dennoch einen stärkeren Kader als in der Vorsaison sehen. Aus wenig sehr viel machen - so lautet das Motto, mit dem Heldt seine Arbeit verricht. Und drittens gilt es auch, die Profis auf dem Weg mitzunehmen. Solange die Einnahme-Situation überschau bleibt, müssen die Spieler möglicherweise weiter auf Gehalt verzichten.

Köln will mögliche Back-ups nicht verschenken

Priorität hat der Verkauf von diversen Spielern. Dabei wählt der Effzeh zwei Herangehensweisen. Bei Profis, die keinerlei Einsatzchancen mehr haben, zeigt sich der Effzeh druchaus bereit, bei einem Wechsel finanziell (Abfindungen?) nachzuhelfen. Sollten aber Spieler wie Jannes Horn als Back-up helfen können, wird eine Ablöse fällig.

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Christopher Michel  
23.07.2020