Vor dem Gipfel

Diese 5 Bayer-Profis wären auch Bayern-Starter

Bayer Leverkusen jubelt in dieser Saison dauerhaft.
Bayer Leverkusen jubelt in dieser Saison dauerhaft. Foto: Getty Images

Wenn Bayern Leverkusen den FC Bayern München empfängt, dann steht ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Und bei der Werkself tummeln sich Stars, die auch dem deutschen Rekordmeister sportlich durchaus weiterhelfen könnten.

Beim BVB wäre nur noch Kobel bereit für den FC Bayern

Wenn der "deutsche Classico" zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund auf dem Programm stand, dann wurden die einzelnen Spieler sehr gerne miteinander verglichen und die Frage gestellt: Welcher BVB-Akteur wäre auch bei den Münchnern Starter? Mit Jude Bellingham und Erling Haaland hatten die Dortmunder zwei der größten europäischen Talente in ihren Reihen. Inzwischen weckt nur noch Torhüter Gregor Kobel ernsthafte Begehrlichkeiten. Es ist aktuell kein Duell auf Augenhöhe, was auch durch 13 Zähler Unterschied belegt wird.

Effenberg sieht bei vier Bayer-Profis Bayern-Potenzial

Ganz anders sieht der Blick vor der Begegnung bei Bayer Leverkusen aus. Der frühere Profi Steffen Effenberg sagte im Doppelpass von Sport 1: "Ich sage, dass vier Spieler tatsächlich das Potenzial haben, bei Bayern zu spielen." fussball.news geht noch einen Schritt weiter und sieht gar fünf Bayer-Profis als Bayern-tauglich an. Die von Xabi Alonso trainierte Mannschaft ist von Geschäftsführer Simon Rolfes nahe der Perfektion zusammengestellt worden und belegt noch unbesiegt Platz eins. Das ist kein Zufall.

Tah ist zum Führungsspieler gereift

Jonathan Tah ist unter dem spanischen Coach zum Führungsspieler gereift. Der Innenverteidiger erledigt seine Hausaufgaben seriös, professionell und beinahe fehlerfrei. Schon im September vergangenen Jahres verriet Tah: "Das hat nichts mit einer Form zu tun, das ist meine Entwicklung – auch unter dem neuen Trainer." Der FC Bayern soll die Fühler nach dem 27-Jährigen bereits ausgestreckt haben. Mit seiner Schnelligkeit und Erfahrung wäre er gewachsen für diesen Karrieresprung.

Palacios als "Holding Six"?

Der WM-Titel im Winter 2022 hat bei Exequiel Palacios zu einer Leistungsexplosion geführt. Wäre der Argentinier die gewünschte "Holding Six" von Tuchel? Palacios tritt stets sehr aggressiv auf, er hat einen unbändigen Willen und ist - wie alle fünf verwandelten Elfmeter zeigen - extrem nervenstark. Der 25-Jährige zählt zu den Säulen unter Alonso. Möglicherweise kann Palacios, der bereits im März vergangenen Jahres gegen den FC Bayern mit zwei verwandelten Strafstößen zum Bayer-Helden aufstieg, nach Verletzungspause wieder mitwirken.

Grimaldo ist eine Bundesliga-Sensation

Alejandro Grimaldo ist auf der linken Seite eine der Bundesliga-Sensationen. Der 28-Jährige hat in 20 Partien siebenmal getroffen - und zehn Tore vorbereitet. Das sind herausragende Werte für den Spanier, dessen Distanzschüsse bei den Gegnern gefürchtet sind. Sollte Alphonso Davies seinen 2025 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern, könnte Grimaldo bei den Münchnern zu einem ernsthaften Thema werden. 

Wirtz begeistert die Fußballwelt

Florian Wirtz steht schon lange im Fokus des FC Bayern. Dieses Juwel begeistert seit Jahren die Fußballwelt. Unter Alonso ist Wirtz aber noch reifer geworden in seiner Spielweise, er ist der Dreh- und Angelpunkt bei Bayer. Mit 20 Jahren wird sein Marktwert schon auf 100 Millionen Euro geschätzt. In diesem jungen Alter hat Wirtz bereits 130 Pflichtspiele absolviert und 74 Scorerpunkte gesammelt. 

Boniface wäre der perfekte zweite Stürmer

Auch wenn Victor Boniface aktuell verletzt fehlt, hat er seine Qualitäten schon unter Beweis gestellt. Der Nigerianer ist körperlich stark, er hat ein hohes Durchsetzungsvermögen und strahlt jederzeit enorme Torgefahr aus. Der 23-Jährige ist aber nicht nur Alleinkämpfer, acht Vorlagen unterstreichen seine Mannschafts-Dienlichkeit. Er wäre für Tuchel ein optimaler zweiter Mann neben Harry Kane. Beeindruckend, wie er Körpergröße (1,90 Meter) und Tempo miteinander vereint.

Kauft der FC Bayern bald bei Bayer ein?

Der FC Bayern hat in der Vergangenheit gemerkt, wenn ein Konkurrent zu stark wurde. Dann machten die Klub-Verantwortlichen den Geldschrank auf und rissen beim Gegner die Herzstücke raus. Ob ihnen ein solcher Angriff auch in den kommenden Jahren bei Bayer gelingt? 

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Christopher Michel  
06.02.2024