Trotz Ergebniskrise

"Die Überzeugung ist da": Schmadtke hält an Wölfe-Coach Kohfeldt fest

Florian Kohfeldt in Ekstase: Seine Wölfe verloren am Dienstag mit 2:3 gegen Köln.
Florian Kohfeldt in Ekstase: Seine Wölfe verloren am Dienstag mit 2:3 gegen Köln. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Der Trainereffekt beim VfL Wolfsburg ist nach kurzer Zeit schon wieder verpufft. Nun befindet sich Coach Florian Kohfeldt mit seinem Team in der Krise, darf aber vorerst bleiben.

Nachdem Kohfeldt im Oktober den Staffelstab von Vorgänger Mark van Bommel übernommen hatte, konnte der VfL Wolfsburg endlich wieder gewinnen. Drei Siege plus ein Unentschieden aus den ersten vier Partien konnte der 39-Jährige mit seiner Mannschaft verzeichnen. Doch seitdem ging es bei den Niedersachsen wieder bergab, es folgten inklusive der gestrigen 2:3-Niederlage gegen Köln sechs Pleiten am Stück.

Wolfsburg richtet den Blick nach unten

"Die Situation ist nicht gut", betonte Geschäftsführer Jörg Schmadtke am Mittwoch im Gespräch mit dem kicker. Weil sich der Vorsprung zu den Abstiegsplätzen immer mehr verringert, sprach der VfL-Boss ernste Töne an: "Natürlich müssen wir den Blick nach unten richten und aufpassen, dass es nicht noch brenzliger wird."

Schmadtke zählt auf Kohfeldt

An einem weiteren Trainerwechsel ist Schmadtke aber vorerst nicht interessiert. "Die Überzeugung ist da", sagte der 57-Jährige in Bezug auf Coach Kohfeldt, weil dieser mitunter "sehr klar in der Analyse" sei. Allerdings könnte sich im Winter etwas im Mannschaftsgefüge ändern. Ob es zu namhaften Neuzugängen kommt, ließ Schmadtke mit den Worten "das werden wir sehen" offen.

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Tom Jacob  
15.12.2021