Nachwuchsstürmer

In die Schweiz? BVB würde Talent Fink wohl ziehen lassen

Fink wird aus der Heimat umworben. Foto: Getty Images
Fink wird aus der Heimat umworben. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat Anthony Modeste als Ersatz für den an Hodenkrebs erkrankten Sebastien Haller verpflichtet. Als der Ivorer das Trainingslager der Schwarzgelben verließ, beorderte Trainer Edin Terzic die Anreise von Bradley Fink. Der Nachwuchsstürmer gilt als hoffnungsvolles Talent. Nun verlässt er den Klub aber womöglich.

Dies berichten die Ruhr Nachrichten. Mit dem FC Basel und dem FC Zürich buhlen demnach gleich zwei Traditionsklubs aus der Schweizer Heimat um den eidgenössischen Juniorennationalspieler. Für Fink deutet sich so ein Karrieresprung an: Aus der dritten Liga, wo der Angreifer für die U23 des BVB aktiv ist, ginge es in die Schweizer Super League. Der Regionalzeitung zufolge gelten die Verantwortlichen als gewillt, den Abschied des 19-Jähigen zu ermöglichen, sofern er einen Wechselwunsch geltend machen sollte.

Wichtiger Faktor bei U19-Meisterschaft

Offenbar ist zumindest fraglich, ob die Bosse beim BVB Fink dauerhaft die Entwicklung zu einer echten Alternative für die Bundesliga-Mannschaft zutrauen. Wegen seines 2023 auslaufenden Vertrags ist nicht damit zu rechnen, dass die Entscheidung von wirtschaftlichen Beweggründen dominiert wird. Mehr als eine kleine Ablöse ist wohl kaum zu erzielen, immerhin schaut Fink erst auf zwölf Spiele im Erwachsenenfußball zurück. Im Nachwuchsbereich hat der robuste Angreifer eine starke Entwicklung genommen und war zuletzt ein wichtiger Faktor beim Gewinn der deutschen Meisterschaft durch die U19 der Schwarzgelben. Vor drei Jahren wechselte Fink aus der Nachwuchsabteilung des FC Luzern in die Akademie des BVB.

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Lars Pollmann  
11.08.2022