Sockelablöse, Boni & Co.

Die Details zum Sörloth-Deal

RB Leipzig sollte Alexander Sörloth am Dienstag vorstellen.
RB Leipzig sollte Alexander Sörloth am Dienstag vorstellen. Foto: Imago Images

Nach der Unordnung im Tauziehen um Alexander Sörloth absolviert der Norweger in diesen Stunden die üblichen notwendigen Untersuchungen, um im Anschluss einen Vertrag bei RB Leipzig zu unterzeichnen. Die finanziellen Rahmenbedingungen des Deals gestalten sich etwas kompliziert.

Der Wechsel von Alexander Sörloth zu RB Leipzig steht unmittelbar vor dem Abschluss. Laut Bild werden für den norwegischen Newcomer 20 Millionen Euro Sockelablöse fällig. Die Summe wird je zur Hälfte auf Stammklub Crystal Palace sowie Trabzonspor, für das Sörloth in der vergangenen Saison stürmte, aufgeteilt. Die Ablöse könnte sich durch variable Zahlungen noch um bis zu zwei Millionen Euro erhöhen. Außerdem sichert sich Trabzonspor eine Gewinnbeteiligung am nächsten Transfer in Höhe von 20 Prozent.

Check dreimal verschoben

Montagnacht hatte Sörloth in einem Leipziger Hotel eingecheckt. Am Dienstagvormittag wurde er abgeholt, um die obligatorischen medizinischen Tests zu absolvieren. Dreimal wurde der Medizincheck bereits verschoben. Laut Bild gab es mit Beratern und dem abgebenden Klub Trabzonspor immer wieder Details zu klären. Absolviert der 24-Jährige die Untersuchungen zur Leipziger Zufriedenheit, winkt ein Arbeitsvertrag bis 2025.

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Andre Oechsner  
22.09.2020