Eintracht-Transfer

Verlängerung, Kaufoption, Position: Die Details zum Knauff-Deal

Ansgar Knauff jubelt in den nächsten eineinhalb Jahren für Eintracht Frankfurt. Foto: Getty Images

Ansgar Knauff wird von Borussia Dortmund zu Eintracht Frankfurt wechseln. (fussball.news berichtete). Eine Kaufoption werden sich die Hessen allerdings sehr wahrscheinlich nicht sichern. Der Deal wird unabhängig davon aber über die Bühne gehen. Die Details zum Wechsel. 

Von der Eintracht berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch der Transfer ist schon sicher: Ansgar Knauff zieht es von Borussia Dortmund zu Eintracht Frankfurt. Der 20-jährige Offensivspieler verlängert nach fussball.news-Informationen seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim BVB zunächst um ein Jahr bis 2024 und wechselt für eineinhalb Jahre per Leihe nach Frankfurt. Am Donnerstagvormittag hat der U21-Nationalspieler bereits bei der Eintracht trainiert. Zunächst individuell, weil noch letzte Details des Transfers zu klären sind.

Wohl keine Kaufoption

Darunter auch die Frage, ob die Hessen eine Kaufoption erhalten. Nach fussball.news-Informationen gibt es diese allerdings nicht. Beide Klubs konnten sich bis Donnerstagnachmittag nicht auf eine adäquate Summe einigen. Die Vereine werden sich für den Fall, dass der Außenbahnspieler in Frankfurt einschlägt und dort bleiben will, nachverhandeln und anderweitig auf einen Festtransfer einigen. Da der Vertrag Knauffs beim BVB bei Leihende nur noch ein Jahr läuft, wäre die Verhandlungsposition für die Eintracht auch dann noch ein gute. 

So plant die Eintracht mit Knauff

In Frankfurt ist Knauff als Alternative für die Positionen auf den Außenbahnen eingeplant. Dort könnte er zum einen den Rechtsverteidigern Danny da Costa, Almamy Toure, Timothy Chandler und Erik Durm als Schienenspieler Konkurrenz machen, aber auch als Backup von Filip Kostic auf der anderen Seite agieren. Oder bei einem Systemwechsel eine Position weiter vorne agieren oder als hängende Spitze. Für die Rückserie ist der Rechtsfuß weniger als Stammspieler, sondern mehr als Alternative eingeplant und soll sich mit der nötigen Geduld im Team einfinden. Im Sommer könnte er bei einem größeren Umbruch in der Mannschaft dann richtig durchstarten. 

Benjamin Heinrich  
20.01.2022