Positive Überraschung VfB Stuttgart

Didavi: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen"

Didavi und Co. sind bisher die positive Überraschung. Foto: THOMAS KIENZLE/AFP /AFP via Getty Images
Didavi und Co. sind bisher die positive Überraschung. Foto: THOMAS KIENZLE/AFP /AFP via Getty Images

Der VfB Stuttgart ist durch sein Remis gegen Köln am Freitagabend auf Platz vier gesprungen und hält den auch vor den Sonntagsspielen der Bundesliga. Die Schwaben sind die positive Überraschung der noch jungen Saison. Daniel Didavi verfällt deswegen nicht in Euphorie.

"Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir sind kein souveräner Aufsteiger gewesen, vor der Saison waren wie die große Unbekannte in der Liga", so der Mittelfeldmann gegenüber dem SWR. Deshalb ordnet er auch den Punktverlust gegen Köln trotz Führungstreffer nach nur 24 Sekunden nicht als große Schande ein. "Wir haben es ordentlich gemacht, aber nicht sehr gut. Dann hätten wir die drei Punkte wahrscheinlich geholt", so Didavi.

"Art und Weise" erfreut Didavi

Auch ohne einen neuerlichen Sieg stehen die Schwaben besser da, als es die meisten Beobachter vor der Spielzeit dem jungen Kader des VfB zugetraut hätten. "Dass wir in den fünf Spielen acht Punkte geholt haben ist sehr gut und vor allem auch die Art und Weise. Es ist nicht so, dass wir die Punkte geholt haben und keiner weiß wie", sagt Didavi. Der VfB zeige guten Fußball und beweise dadurch, dass er "mehr als mithalten" kann.

"Müssen immer demütig bleiben"

Ob des starken Starts mag der ein oder andere Anhänger vielleicht schon von großen Zielen träumen, innerhalb des Teams ist das kein Thema. "Wir dürfen nicht zufrieden werden, aber wir müssen auch aufpassen und daran denken, wo wir herkommen", wiederholt Didavi. Der VfB Stuttgart stehe zwar zurecht da, wo er sich aktuell befindet. "Aber wir müssen immer auch demütig bleiben." Die ganz harten Brocken des Spielplans etwa kommen auf die Schwaben erst nach der letzten Länderspielpause der Hinrunde zu.

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Lars Pollmann  
25.10.2020