Torschütze Förster fordert "110 Prozent"

Didavi hadert nach VfB-Pleite: "Es hat die Energie gefehlt"

Didavi und Co. unterlagen in Köpenick. Foto: Imago
Didavi und Co. unterlagen in Köpenick. Foto: Imago

Der VfB Stuttgart hat am Samstag bei Union Berlin ein tabellarisches Nachbarschaftsduell verloren. Sofern Platz sieben am Saisonende zu Teilnahme am Europapokal berechtigen sollte, könnte das 1:2 in der Hauptstadt noch sehr weh tun. Daniel Didavi und Co. verschliefen dabei sprichwörtlich die erste Halbzeit.

"In der ersten Hälfte ist zu wenig von uns gekommen. Es hat die Energie gefehlt. Wir haben nicht unsere Stärken auf den Platz bringen können", zitieren die Stuttgart Nachrichten die Einordnung des Mittelfeldmanns. Es äußerte sich nicht zuletzt in der zu oft zu luftigen Verteidigung gerade auf den Flügeln, wo Christopher Trimmel zweimal vergleichsweise unbehelligt zur Torvorlage ansetzen konnte, ehe der Pausentee gereicht wurde. Der VfB lief also einem 0:2 hinterher und zeigte dabei, was ihn im Laufe der Saison immer wieder ausgezeichnet hat.

"Wir brauchen 110 Prozent in jedem Spiel"

"Wir sind unserem Spiel sicher nähergekommen, erzielen den Anschluss und drücken auf das Unentschieden", sagt Didavi zur ordentlichen Vorstellung nach dem Seitenwechsel. Letztlich blieb es aber beim Anschlusstreffer von Philipp Förster, der nur vier Minuten nach seiner Einwechslung zum Anpfiff der zweiten Hälfte netzte. "Wir brauchen 110 Prozent in jedem Spiel, um etwas erreichen zu können, das muss für uns wichtig sein", ermahnt der Joker das Team des VfB Stuttgart. "Und dann können wir am Ende drüber reden, was dabei herum gekommen ist." Europa im Endspurt als Ziel auszugeben, das hielte er für die falsche Herangehensweise.

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Lars Pollmann  
18.04.2021