Politik-Entscheidung

DFL: Rückkehr zu Geisterspielen "bedauerlich, aber nachvollziehbar"

Die Rückrunde in der Bundesliga wird im kommenden Jahr ohne Fans starten.
Die Rückrunde in der Bundesliga wird im kommenden Jahr ohne Fans starten. Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Wenn im kommenden Jahr der Fußball wieder rollt, werden die Ränge ob der gegenwärtigen Corona-Lage wieder leer sein. Insbesondere auf die Großveranstaltungen im Profibereich der 1. Bundesliga und 2 Bundesliga sowie der 3. Liga nimmt dies enorme Auswirkungen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) reagiert auf den Beschluss der Politik mit Verständnis - aber auch mit Bedauern.

Die Entscheidungen der Politik seien "bedauerlich, aber nachvollziehbar", teilte die DFL in einem Statement mit und betonte: "Wir alle haben noch bis vor Kurzem gehofft, dass es eine bundesweite Rückkehr zu Spielen ohne Fans in den Stadien nicht mehr geben würde." Zugleicht stellte die DFL klar, dass der Gesundheitsschutz und die Entlastung der Gesundheitssysteme oberste Priorität besäßen, "erst recht angesichts der aktuellen Einschätzungen der Bundesregierung und ihrer Expertinnen und Experten zur möglichen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus".

Aufruf zur Impfung

Aus Sorge vor der Virusvariante Omikron hatte die Politik am Dienstag entschieden, Zuschauer bei überregionalen Sport-Großveranstaltungen - das betrifft vor allem die 1. Bundesliga und 2. Bundesliga sowie die 3. Liga - ab dem 28. Dezember komplett auszuschließen. Wie lange die Einschränkungen gelten, ist noch offen. Die DFL rief daher "erneut und eindringlich" auf, sich impfen zu lassen.

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Adrian Kuehnel  
22.12.2021