Ex-Nationalspieler äußert sich

DFB-Rücktritt? Özil: "Bereue diese Entscheidung nicht"

Die WM 2018 war Özils letztes großes Turnier mit der Nationalmannschaft.
Die WM 2018 war Özils letztes großes Turnier mit der Nationalmannschaft. Foto: JEWEL SAMAD/AFP via Getty Images

Offensivspieler Mesut Özil wurde 2014 mit Deutschland Weltmeister, bestritt insgesamt 92 Länderspiele (33 Tore) für die DFB-Elf. Nun spricht der Ex-Nationalspieler über seinen Rücktritt 2018 und Post von Präsident Fritz Keller.

Nach der verkorksten Weltmeisterschaft 2018 und der Kritik um das Bild mit Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan trat Mesut Özil aus der DFB-Elf zurück. Der Abgang war nicht rosig, teilte Bundestrainer Joachim Löw im Dezember 2019 mit, von Özil nichts mehr gehört zu haben. Wie der Star des FC Arsenal, der vor einem Januar-Wechsel zu Fenerbahce Istanbul stehen soll, in einem Q&A auf Twitter mitteilte, herrscht aber nicht ganz Funkstille mit dem DFB.

"Habe wundervolle Erinnerungen"

"Natürlich habe ich wundervolle Erinnerungen an die Nationalmannschaft. Wir haben die WM in Brasilien gewonnen und waren Teil einer Ära im deutschen Fußball. Ich würde niemals sagen, dass ich es bereue, für Deutschland gespielt zu haben", schrieb Özil, betonte jedoch: "Über mein Ende wurde schon viel gesprochen. Ich bereue auch diese Entscheidung nicht."

Brief von Keller: Özil ist "dankbar"

Weiter fügte Löws einstiger Spielgestalter der DFB-Elf an: "Ich bin dankbar, kürzlich einen sehr netten Brief von DFB-Präsident Fritz Keller erhalten zu haben. Der setzt sich mit all den Vorfällen der Vergangenheit auseinander." Was genau im Brief stand, ließ der Kicker, der seit 2013 bei Arsenal unter Vertrag steht, aber unerwähnt.

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Adrian Kuehnel  
12.01.2021