Rückschlag für den Fußball

DFB-Präsident Keller zeigt Verständnis für Merkels Fan-Absage

Fritz Keller hofft auf eine baldige Fan-Rückkehr in die Stadien.
Fritz Keller hofft auf eine baldige Fan-Rückkehr in die Stadien. Foto: Getty Images

Die ersten Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Sommerpause bedeuten einen Rückschlag für die Fußball-Bundesligisten und Nationalmannschaft. DFB-Präsident Fritz Keller zeigt Verständnis.

Angela Merkel (CDU) hatte bei der ersten virtuellen CDU-Präsidiumssitzung nach Informationen der Deutschen Presse Agentur betont, dass es wegen der ansteigenden Zahlen von Corona-Infektionen derzeit keine weiteren Lockerungen geben könne. Sprich: Der Fußball muss vorerst seine Hoffnungen auf eine Rückkehr vom Publikum zurückfahren.

Keller übt keinen Druck aus

Fritz Keller übte in der Öffentlichkeit keinen Druck auf die Bundeskanzlerin aus und reagierte am Montag in Frankfurt am Main mit Verständnis: "Das war zu erwarten." Der DFB-Präsident empfinde es aber als normal, dass mit zunehmenden Tests auch die bekannten Infektionszahlen gestiegen seien: "Das zeigt, dass wir noch mehr testen müssen, um zu sehen, wo sind die symptomfreien Infizierten die andere anstecken."

Trotzdem Hoffnung auf baldige Fan-Rückkehr

Die DFB-Auswahl wird ihr erstes Länderspiel in diesem Jahr zum Auftakt der Nations League am 3. September in Stuttgart gegen Spanien aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland vor leeren Rängen absolvieren müssen. Keller betonte allerdings: "Wir sind mit einigen Wissenschaftlern dabei, eine Regelung zu finden, wie wir wieder Zuschauer in die Stadien bekommen. Weil wir alle gesehen haben, wie trostlos es ohne ist."

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Christopher Michel  
18.08.2020