Nach Hoeneß-Statements

DFB-Comeback? Kahn rät Boateng keine "Diskussionen zu führen"

Hat Jerome Boateng nochmal eine Zukunft im DFB-Team? Foto: Imago

Nachdem Uli Hoeneß schon unter der Woche Bundestrainer Joachim Löw von einem DFB-Comeback für Jerome Boateng abgeraten hatte, äußerte sich nun auch Oliver Kahn, Vorstandsmitglied des FC Bayern München, zur Debatte um den Verteidiger.

Es ist ein deutliches Statement, das Bayern-Vorstand Oliver Kahn mit Blick auf die kommende Europameisterschaft und ein mögliches Comeback von Jerome Boateng in der deutschen Nationalmannschaft auf Sky getätigt hat: "Ich denke mal, Jerome ist jetzt 32, 33 Jahre alt und hat schon das eine oder andere körperliche Problem gehabt. Auch er ist im Moment sehr, sehr gut beraten sich auf diese Saison zu konzentrieren, auf das, was auf uns zukommt und nicht irgendwelche Diskussionen zu führen, was die Nationalmannschaft anbelangt."

"Geht darum, an die Zukunft zu denken"

Der ehemalige Torhüter des DFB sprach Bundestrainer Joachim Löw vielmehr den bereits vollzogenen Umbruch zu: "Es geht sowohl bei der Nationalmannschaft als auch beim FC Bayern München darum, an die Zukunft zu denken. Sowohl Löw als auch wir müssen uns permanent Gedanken darüber machen. Letztendlich ist das Löws Entscheidung, die er treffen muss, wen er da nochmal für fähig hält, jetzt auch eine gute Europameisterschaft zu spielen." Klingt so, als würde auch Kahn Löw von einem Boateng-Comeback abraten. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus, bei den Verantwortlichen hat er in Sachen DFB wohl schon jetzt keine Lobby mehr.

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Benjamin Heinrich  
03.04.2021

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