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Deshalb schmerzt der geplatzte Rashica-Verkauf

Milot Rashica konnte nicht mehr verkauft werden.
Milot Rashica konnte nicht mehr verkauft werden. Foto: Getty Images

Werder Bremen verpasste am letzten Tag der Transferperiode einen elementaren Verkauf. Milot Rashica muss deshalb noch mindestens bis Januar bleiben.

Die Coronakrise hat Werder Bremen wirtschaftlich hart getroffen. Neben dem Verkauf von Davy Klaassen, der immerhin rund 14 Millionen Euro einbrachte, war auch der von Milot Rashica fest eingeplant. Bayer Leverkusen wollte den Kosovaren, doch der Wechsel platzte, weil man sich zu lange nicht über die (verpflichtende) Kaufoption einigen konnte und daher die Transferdokumente zu spät hochgeladen wurden.

Deshalb schmerzt Werder der Rashica-Verbleib

Nach kicker-Informationen wurde in sämlichen Planspielen ein 20-Millionen-Verkauf angenommen. "Die finanzielle Lage ist hochdramatisch, wir müssen den Klub konsolidieren", sagte Trainer Florian Kohfeldt. Die Lücke im Zentrum konnte nach dem Klaassen-Abgang aber nicht geschlossen werden. Für Werder ist der Rashica-Verbleib daher doppelt bitter, da auch nicht klar ist, ob der Offensivmann noch einmal an alte Stärke anknüpfen kann.

Florian Bolker  
08.10.2020