Neuzugang nur auf der Bank

Werner klärt auf: Deshalb kam Stage gegen Leverkusen nicht zum Einsatz

Werner hat seine Personalentscheidung erklärt. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Werner hat seine Personalentscheidung erklärt. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Bei Werder Bremens 1:1 in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen kam Jens Stage erstmals in dieser Saison gar nicht zum Einsatz. Trainer Ole Werner hat im Anschluss aufgeklärt.

Den Start bei Werder Bremen hat sich Jens Stage anders vorgestellt. Der 25 Jahre alte Däne, der im Sommer für vier Millionen Euro vom FC Kopenhagen kam, bestritt bislang 399 Pflichtspielminuten für die Hanseaten in sieben Pflichtspielen. Bereits vor der Partie bei Bayer Leverkusen meinte der Neuzugang: "Um ehrlich zu sein: Es war ein sehr großer Schritt für mich. Ich weiß nicht, ob ich mit mir zufrieden sein soll oder nicht. Ich denke, ich kann es besser machen."

"Er ist ein Teamplayer, nimmt das auch an"

Gegen Leverkusen folgte dann die Enttäuschung: Bankplatz über 90 Minuten. Ole Werner entschied sich aber mitunter deshalb dafür, da er in der 70. Minute offensiv wechselte, Angreifer Oliver Burke für Sechser Christian Groß in die Partie warf. In der 79. Minute wechselte er Ilia Gruev für Nicolai Rapp aus. "Es ist etwas anderes, Jens dann reinzuwerfen, ohne dass er das jemals bei uns gemacht hat", erklärte Werner hernach. Der Übungsleiter wollte den Bankplatz von Stage allerdings nicht überbewerten. "Er hat auch schon gute Leistungen gezeigt. Es ist immer eine Entscheidung, die man fürs Team treffen muss. Und er ist ein Teamplayer, nimmt das auch an", so Werner.

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Adrian Kuehnel  
19.09.2022