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3 Gründe: Deshalb ist Eintracht gerüstet für Europapokal-Qualifikation

Hugo Ekitike ist gerüstet für den Endspurt.
Hugo Ekitike ist gerüstet für den Endspurt. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt startet in den Endspurt, der mit dem Duell bei Borussia Dortmund beginnt. Trainer Dino Toppmöller geht zuversichtlich in die Crunchtime der aktuell laufenden Saison. fussball.news nennt drei Gründe, warum die Hessen gute Chancen auf die erneute Qualifikation für Europa haben.

Eintracht kommt in Schwung

Eintracht Frankfurt konnte in den vergangenen vier Bundesligapartien acht Punkte sammeln und sich vor allem durch den 3:1-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim auf Rang sechs festsetzen. Vor dem Topspiel bei Borussia Dortmund am Sonntagabend (17.30 Uhr) ist die Laune bei den Hessen daher deutlich verbessert. Können die Frankfurter im Endspurt noch Akzente setzen und ihr Ziel, sich erneut für Europa qualifizieren, erreichen? Drei Punkte sprechen dafür.

1.) Hugo Ekitike kommt in Form

fussball.news schaut, wenn Eintracht Frankfurt die Pforten öffnet, beim Training vorbei. Hugo Ekitike konnte in der Woche vor dem Duell in Dortmund erstmals unter der Beobachtung der Journalisten sein Können unter Beweis stellen. Zu sehen war eine technisch feine, in manchen Abschlüssen noch etwas fahrige, am Ende aber doch zielstrebige Einheit des 21-Jährigen. Toppmöller freute sich: "Hugo hat seine erste komplette Trainingswoche mitgemacht. Er ist für uns eine weitere gute Offensivoption." Ekitike erhöhe den Konkurrenzkampf, zudem nehme er immer mehr Inhalte auf. Bei seinem bislang einzigen Startelfeinsatz gegen den VfL Wolfsburg (2:2) bereitete der Winter-Neuzugang den Ausgleichstreffer vor, gegen die TSG Hoffenheim (3:1) zog er einen Platzverweis. In Dortmund wird Ekitike wohl noch die Joker-Rolle annehmen müssen, nach der Länderspielpause ist er möglicherweise Startelfkandidat. Omar Marmoush könnte davon profitieren, eine Doppel-Spitze würde für den Alleinkämpfer auf der Neun etwas Entlastung bedeuten.

2.) Toppmöller hat volle Kapelle zur Verfügung

Toppmöller hat beim Duell in Dortmund auf einigen Positionen die Qual der Wahl. Rückt Ansgar Knauff für Fares Chaibi in die Startelf? Verteidigt er links mit Niels Nkounkou oder Philipp Max? Ist Aurelio Buta beim BVB die defensiv etwas stabilere Option als Junior Dina Ebimbe? Überrascht der Eintracht-Trainer doch mit Ekitike? Klammert man die Langzeitverletzten Sebastian Rode und Sasa Kalajdzic heraus, fehlt nur noch Winter-Transfer Jean-Matteo Bahoya - ein Akteur, der für die kommende Saison aufgebaut wird. Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder Akteure angeschlagen oder verletzt ausfielen, sind alle Schlüsselspieler fit und da. 

3.) Noch fünf Heimspiele vor der Brust

Eines der Ziele vor der Saison war es, daheim weiterhin eine Macht zu sein. Bereits in der Vorsaison gab es nur drei Niederlagen vor eigenem Publikum, in dieser Spielzeit war nur der VfB Stuttgart (1:2) im Deutsche Bank Park erfolgreich. 23 Punkte bedeuten derzeit Rang fünf in der Heimtabelle, mit Union Berlin, Werder Bremen und dem FC Augsburg warten Duelle gegen Mittelfeldklubs. Knackig wird es noch gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen und Topteam RB Leipzig. Doch gegen Topmannschaften sieht die Eintracht oftmals gut aus. Toppmöller sagte auf der Pressekonferenz vor der Reise nach Dortmund auf fussball.news-Nachfrage nicht ohne Grund: "Wir können uns mit jedem Spitzenteam auf Augenhöhe bewegen." Dies gilt es im Endspurt zu beweisen.

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Christopher Michel  
17.03.2024