130 Millionen Euro

Der Mega-Deal des Sommers: Lukaku vor Chelsea-Rückkehr?

Lukaku könnte Inter als Meister verlassen. Foto: Imago
Lukaku könnte Inter als Meister verlassen. Foto: Imago

Inter Mailand hat in der vergangenen Saison die Hegemonialstellung von Juventus in der Serie A durchbrochen und den ersten Meistertitel seit mehr als einem Jahrzehnt gefeiert. Den Erfolg hat der Klub im wahrsten Sinne des Wortes teuer bezahlt. Ausufernde Personalkosten werden ihm nun zum Verhängnis. Sie kosteten die Anstellung von Starcoach Antonio Conte, Achraf Hakimi und nun womöglich auch noch Romelu Lukaku.

Der Torgarant galt eigentlich als der einzige Spieler, der wahrhaft unverkäuflich ist. Doch die Zeichen der Zeit stehen auf Abschied. Darüber jedenfalls sind sich die meisten großen Gazetten in Italien einig. Die in Mailand erscheinende Gazzetta dello Sport etwa schreibt am Mittwoch vom Abschied, der "in der Luft liege". Nach aktuellem Stand sei Lukaku einem Wechsel zu Chelsea näher als einem Verbleib bei Inter.

Deal noch diese Woche?

Ein erstes Angebot hat der Scudetto-Inhaber dem Vernehmen nach abgelehnt (fussball.news berichtete). Ein zweites dürfte den Deal ermöglichen, so sehen es zumindest die italienischen Medien. Bereits gegen Ende dieser Woche könnte Lukaku den Klub verlassen, heißt es, sollte Chelsea 130 Millionen Euro auf den Tisch bringen. Für den amtierenden Champions-League-Sieger im Besitz des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch gilt das als durchaus darstellbar.

Vlahovic als Nachfolger im Sturm?

Laut Tuttosport bietet Chelsea Lukaku eine annähernde Verdopplung seiner aktuellen Bezüge bei Inter. Zudem soll den Belgier reizen, es bei den Blues im zweiten Anlauf zu schaffen. Der 28-Jährige packte den Durchbruch als junger Spieler in London nicht, erzielte in 15 Einsätzen kein Tor. Inter soll derweil laut verschiedener Medienberichte den serbischen Stürmer Dusan Vlahovic von der AC Florenz als Nachfolger auserkoren haben und die Einnahme für Lukaku auch für andere Transferziele einplanen. So könnte etwa der niederländische EURO-Star Denzel Dumfries als Hakimi-Nachfolger auf der rechten Seite wirbeln.

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Lars Pollmann  
04.08.2021