Nach Vertragsauflösung bei H96

Dementi vom FCI: Bakalorz in die Türkei?

Bakalorz erhielt wohl eine hohe Abfindung. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Bakalorz erhielt wohl eine hohe Abfindung. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Hannover 96 dreht seinen Kader weiter auf links. Nachdem Vorjahres-Rückkehrer Ron-Robert Zieler wenig charmant an den 1.FC Köln verliehen wurde, löste der Klub nun auch den Vertrag mit Marvin Bakalorz auf. Der Mittelfeldmann hatte erst nach dem Abstieg 2019 unter großem Jubel für drei weitere Jahre unterschrieben.

Die Auflösung des Kontrakts kostet Hannover deshalb laut eines Berichts der Bild-Zeitung eine Abfindung im hohen sechsstelligen Bereich. Der 30-Jährige selbst sprach davon, "dass ich, wenn ich noch einmal eine neue Herausforderung suchen möchte, das jetzt tun muss". Optionen soll er dabei genügend haben. So berichtete das Portal Sportbuzzer zuletzt von einem konkreten Angebot seitens des FC Ingolstadt. Dabei handelt es sich laut Sportchef Michael Henke aber um eine Fehlinformation.

Türkische Erstligisten mit konkretem Interesse?

"Er ist sicher ein interessanter Spieler, wir haben uns mit ihm aber überhaupt nicht beschäftigt und auch kein Angebot abgegeben", zitiert ihn der Donaukurier. Für Bakalorz könnte sich nach dem Abschied von H96 so ein Auslandsabenteuer andeuten. Der Sportbuzzer hatte neben den Ingolstädtern vor allem türkische Klubs in der Verlosung gewähnt. Gleich mehrere Erstligisten sollen den gebürtigen Hessen konkret ins Auge gefasst haben. Eher loses Interesse sei auch bei Zweitligisten aus Deutschland vorhanden. Vor seiner Verlängerung bei H96 buhlte auch der Hamburger SV um Bakalorz. Die Planstelle im Mittelfeld ist dort aber durch Klaus Gjasula belegt.

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Lars Pollmann  
15.08.2020