Real-Leihgabe

Dauerhafte Rückkehr zur Eintracht? Das sagt Jovic

Eintracht-Stürmer Luka Jovic (r.) im Zweikampf mit Freiburgs Manuel Gulde. Foto: Imago

Vorerst ist Luka Jovic bis zum Sommer von Real Madrid an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Könnte der Serbe möglicherweise aber auch länger am Main bleiben?

Mit der Rückkehr von Luka Jovic ist Eintracht Frankfurt um Sportvorstand Fredi Bobic ein echter Transfercoup gelungen. Aktuell ist der 23-Jährige, der zwischen 2017 und 2019 bereits für die Eintracht auflief und dann für rund 60 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, für ein halbes Jahr ausgeliehen. Ein längerer Verbleib wurde zuletzt immer wieder diskutiert. Er selbst sagte dazu: "Ich möchte nicht weit in die Zukunft gucken oder perspektivisch etwas voraussagen. Ich konzentriere mich auf die Eintracht, darauf, wieder in Form zu kommen." Jovic fühlt sich allerdings bei der Eintracht und in Frankfurt wohl, erfährt im Klub die Wertschätzung, die ihm in den letzten eineinhalb Jahren bei den Spaniern gefehlt hat. "Für mich war es der richtige Schritt zurückzukehren, weil hier die richtige Umgebung für mich ist. Ich freue mich wieder mit normalen Spielzeiten eingesetzt zu werden", übte er indirekt auch Kritik an den geringen Einsatzzeiten in Madrid.

Jovic fühlt sich in Frankfurt rundum wohl

Bei der Eintracht stimmt in jedem Fall alles, das dokumentieren nicht nur die drei Tore in drei Kurzeinsätzen zuletzt: "Mir liegt der Spielstil, die Stadt und auch das Team. Es war mein großer Wunsch zurückzukehren. Ich habe das Glück, dass ich im Verein und beim Trainer einen guten Stand habe. Das war ein großer Vorteil." Eine dauerhafte Rückkehr dürfte für die Hessen allerdings kaum realisierbar sein. Sollte Jovic in der Rückrunde weiterhin konstant Tore schießen, wird sich sein Marktwert wieder in Sphären entwickeln, die für die Frankfurter kaum zu bezahlen sind. Einzig ein weiteres Leihjahr wäre vorstellbar, vor allem dann, wenn Zinedine Zidane über den Sommer hinaus Trainer bei Real bleibt. Die Zukunft des Serben hängt auch an der des Franzosen. Aber sicher auch daran, ob die Eintracht sich für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert. Das wiederum liegt aber auch zu großen Teilen an Jovic selbst.

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Benjamin Heinrich  
26.01.2021