Darum verließ er Freiburg zwischenzeitlich

Dauerbrenner Schmid: "Als Fußballer willst du was probieren"

Schmid macht kommende Saison die 200 Bundesliga-Spiele für den Sportclub voll. Foto: Imago
Schmid macht kommende Saison die 200 Bundesliga-Spiele für den Sportclub voll. Foto: Imago

Jonathan Schmid vom SC Freiburg hat unlängst Franck Ribery als französischen Rekordspieler in der Bundesliga abgelöst. Einen Großteil seiner Einsätze hat der Allrounder für die Breisgauer absolviert, zwischenzeitlich stand er aber auch für die TSG Hoffenheim und den FC Augsburg auf dem Platz.

"Als Fußballer willst du was probieren und dich weiterentwickeln. Hoffenheim war für mich damals ein guter Schritt", erklärt der 30-Jährige gegenüber dem kicker die Beweggründe für seinen Abschied aus Freiburg im Jahr 2015. Nur das Timing habe den Wechsel etwas getrübt, weil der Sportclub seinerzeit den Gang in die 2. Bundesliga antreten musste. "Das hat sich nicht gut angefühlt, weil die Leute denken konnten, der geht, weil wir jetzt in der 2. Liga sind. Aber das war nicht so", betont Schmid.

Abschied "unabhängig vom bitteren Abstieg"

Schließlich habe er sich zwei Jahre zuvor nach einer Top-Saison mit 17 Torbeteiligungen in der Bundesliga trotz guter Angebote für einen Verbleib entschieden, während andere Leistungsträger den Klub verließen. "2015 wollte ich unabhängig vom bitteren Abstieg den Schritt machen", so Schmid. In Hoffenheim legte er einen guten Start hin, unter Julian Nagelsmann schwanden seine Aussichten auf nennenswerte Spielanteile. Es folgten drei ordentliche Jahre beim FCA, 2019 ging es zurück zum SC Freiburg. Dort ist Schmid ein Publikumsliebling und auf dem Weg in die Top 3 der Rekordspieler in der Bundesliga.

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Lars Pollmann  
30.03.2021

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