0:2 gegen Union

"Das war harmlos" - Dardai ärgert sich über Hertha-Offensive

Pal Dardai ärgerte sich über die Derby-Niederlage gegen Union. Foto: Getty Images.
Pal Dardai ärgerte sich über die Derby-Niederlage gegen Union. Foto: Getty Images.

Hertha BSC hat das Stadt-Derby gegen Union Berlin mit 0:2 verloren. Cheftrainer Pal Dardai war mit dem Offensivvortrag seiner Mannschaft unzufrieden, auch die Gegentore ärgerten den Ungar.

Am zwölften Spieltag hat Hertha BSC die siebte Niederlage kassiert. Bei Union Berlin musste sich die Alte Dame mit 0:2 geschlagen geben. Über 90 Minuten präsentierte sich die Mannschaft von Pal Dardai im Angriff harmlos, fand auf den frühen Rückstand durch Taiwo Awoniyi (8.) keine wirkliche Antwort. Nach dem 0:2 durch Christopher Trimmel (30.) erzielte Peter Pekarik kurz vor dem Pausenpfiff zwar das Anschlusstor, dieses wurde allerdings vom Schiedsrichtergespann annulliert; mehr war danach kaum zu sehen.

Dardai: "Das war harmlos"

"Wir haben letzte Woche sehr viele Umschaltelemente geübt, auch mit kontrolliertem Passspiel. Heute ist das nicht gelungen. Wir sind bis auf 30 Meter rangekommen, aber die Abschlüsse waren nicht da. Das war harmlos", ärgerte sich Dardai am Sky-Mikrofon über das schwache Offensivspiel seiner Mannschaft. Allerdings lässt der Ungar den Kopf nicht hängen: "Heute war der Gegner besser, dynamischer, stärker. Das müssen wir akzeptieren. Ich bin froh, dass die Jungs trainieren. Irgendwann wird das auch ins Spiel kommen."

Zurückhaltung beim VAR: "Haben nicht deswegen verloren"

Stärker echauffierte sich Dardai über die Entstehung der Gegentore: "Wir haben gut angefangen, einen unnötigen taktischen Fehler gemacht - dann geht der Gegner in Führung. Das zweite Tor kommt auch fast aus dem Nichts. Nach der zweiten Halbzeit hat Union das Spiel verdient gewonnen, trotzdem waren die Tore unnötig." Die Schuld suchte der 45-Jährige daher auch nicht beim Video-Assistenten, der Pekariks Treffer annullierte: "Eigentlich gibt es drei neue Spielsituationen. Wenn dort nicht sofort gepfiffen wird und die Aktion weitergeht, dann muss man das weiterlaufen lassen. Das war nicht okay. Aber das akzeptiere ich. Wir haben deswegen nicht verloren."

Florian Bajus  
20.11.2021